MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die europäische Finanzwelt steht vor großen Herausforderungen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass im Jahr 2023 rund 750 Milliarden US-Dollar an illegalen Geldern durch das europäische Finanzsystem geschleust wurden. Dies entspricht einem Viertel der weltweiten illegalen Geldflüsse. Gleichzeitig sorgt die Ankündigung neuer US-Zölle durch Präsident Donald Trump für Unsicherheit an den internationalen Märkten.

Die jüngste Studie der Nasdaq-Tochtergesellschaft Verafin offenbart alarmierende Zahlen: Im Jahr 2023 wurden 750 Milliarden US-Dollar an illegalen Geldern durch das europäische Finanzsystem geschleust. Dies macht ein Viertel der weltweiten illegalen Geldflüsse aus, die sich auf insgesamt 3,1 Billionen Dollar belaufen. Deutschland steht dabei mit einem Anteil von 17 Prozent an der Spitze Europas, was einem Volumen von knapp 130 Milliarden Dollar entspricht. Diese Summe entspricht 3,07 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts und zeigt die Dringlichkeit verstärkter Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche.

Während Europa mit diesen internen Herausforderungen kämpft, sorgt die Ankündigung neuer US-Zölle durch Präsident Donald Trump für zusätzliche Unsicherheit auf den internationalen Märkten. Trump sprach von einem ‘Tag der Befreiung’, an dem neue Zölle gegen Länder mit Handelsüberschüssen gegenüber den USA verkündet werden sollen. Diese Ankündigung hat bereits zu Schwankungen an den asiatischen Börsen geführt, wo der Nikkei-Index in Tokio zeitweise um 0,6 Prozent fiel, bevor er sich stabilisierte.

In Europa bereiten sich Investoren auf die Auswirkungen der US-Zölle vor. Der deutsche Leitindex DAX konnte sich nach jüngsten Verlusten erholen, da Anleger die Gelegenheit nutzten, um wieder einzusteigen. Die Unsicherheit über die genauen Pläne der US-Regierung bleibt jedoch bestehen und könnte die Märkte weiterhin beeinflussen.

Die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland sind gemischt. Während die Chefvolkswirte der Privatbanken für 2025 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 Prozent prognostizieren, erwartet die Deutsche Bank für das laufende Jahr nur ein Wachstum von 0,3 Prozent. Ein Lichtblick könnte das große Finanzpaket von Union und SPD sein, das für 2026 ein Wachstum von 1,5 Prozent unterstützen könnte.

Auch im Technologiesektor gibt es Entwicklungen: Tesla hat Zahlen zu Absatz und Produktion im ersten Quartal veröffentlicht. Analysten hatten einen Rückgang um 3,6 Prozent erwartet, was sich auch in den europäischen Verkaufszahlen widerspiegelt. Tesla verkaufte in den ersten beiden Monaten des Jahres 49 Prozent weniger Neuwagen in Europa, was teilweise auf das politische Engagement von Elon Musk zurückzuführen ist.

Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim hat seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung gegeben. Das Unternehmen konnte Bayer als größtes deutsches Pharmaunternehmen ablösen und erwartet für 2024 ein leichtes Umsatzplus, bereinigt um Währungseffekte.


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Europas Finanzsystem unter Druck: Illegale Geldflüsse und Trumps Zollpläne
Europas Finanzsystem unter Druck: Illegale Geldflüsse und Trumps Zollpläne (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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