FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der europäische Aktienmarkt startete die Woche mit deutlichen Verlusten, ausgelöst durch Sorgen um Zölle und Konjunktur. Besonders die Aussagen von US-Präsident Donald Trump sorgten für Unruhe.

Der europäische Aktienmarkt erlebte einen holprigen Wochenstart, stark beeinflusst durch die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Bereits in Asien waren die Märkte nach unten gerutscht, wobei der japanische Nikkei fast 4 Prozent verlor und damit den tiefsten Stand seit September 2024 erreichte. Der DAX blieb von einem solch drastischen Rückgang verschont, fiel jedoch um 1,4 Prozent auf 22.150 Punkte und unterschritt damit erstmals seit November seine 50-Tage-Durchschnittslinie, ein wichtiges mittelfristiges Trendbarometer.

Die Unsicherheit am Markt wird durch die Ankündigung eines umfassenden Zollpakets von Trump verstärkt, das am Mittwoch, dem sogenannten ‘Tag der Befreiung in Amerika’, erwartet wird. Die bereits angekündigten Autozölle könnten nur der Anfang sein, was die Landesbank Hessen-Thüringen als das mögliche Ende einer Ära des liberalen Welthandels seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnete.

Einige wenige Werte konnten sich dem Abwärtstrend entgegenstellen, darunter Rüstungsaktien, Versorger und Stahlpapiere. Besonders thyssenkrupp verzeichnete einen Anstieg um 2 Prozent, nachdem die Aktie zuvor bereits 18 Prozent von ihrem Hoch seit 2021 korrigiert hatte. Analysten wie Boris Bourdet von Kepler Cheuvreux sehen in der aktuellen Situation eine Chance, da Trumps Handelskrieg die Stahlpreise in den USA in die Höhe treibt und europäische Unternehmen zu Verteidigungsmaßnahmen und Investitionen bewegt.

Der MDAX, der Index der mittelgroßen Unternehmen, verlor am Montag über 2,3 Prozent und fiel auf fast 27.200 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte ebenfalls 1,4 Prozent ein. Trotz dieser Verluste liegt der DAX im ersten Quartal noch gut 11 Prozent im Plus, während der MDAX um 6 Prozent zulegte.

Besonders hart traf es den Nebenwerteindex SDAX, wo die Aktien von Cancom um fast 15 Prozent einbrachen. Der Geschäftsausblick des IT-Dienstleisters wurde am Markt negativ aufgenommen, was zu einem deutlichen Kursrückgang führte.

Die kommenden Tage werden zeigen, wie sich die Märkte weiter entwickeln, insbesondere im Hinblick auf die angekündigten Maßnahmen der US-Regierung. Experten erwarten, dass die Unsicherheit an den Märkten anhalten wird, bis klar ist, welche konkreten Schritte die USA unternehmen werden.


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Zollsorgen belasten den DAX: Droht eine Trendwende?
Zollsorgen belasten den DAX: Droht eine Trendwende? (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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