MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Marke Radeon feiert ihr 25-jähriges Bestehen und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Von den Anfängen mit der ATi R100 bis zur aktuellen AMD RDNA 4-Architektur hat sich Radeon als Synonym für leistungsstarke Grafikkarten etabliert.

Die Geschichte der Radeon-Grafikkarten begann im Jahr 2000, als ATi Technologies die Marke ins Leben rief. Die erste GPU, der R100, setzte Maßstäbe mit ihrer Unterstützung für Hardware T&L und DirectX 7.0. Diese Innovationen waren eine direkte Antwort auf NVIDIAs GeForce 256 und markierten den Beginn einer neuen Ära in der Grafiktechnologie.

Im Jahr 2001 folgte der R200, der mit der Einführung von TruForm und der Unterstützung von DirectX 8.0 neue Maßstäbe setzte. Diese GPU verdoppelte die Anzahl der Transistoren und Shader, was zu einer erheblichen Leistungssteigerung führte. Die Radeon 8500, das Flaggschiff dieser Generation, konnte sich in vielen Tests gegen die Konkurrenz von NVIDIA behaupten.

Ein Jahr später brachte ATi den R300 auf den Markt, der mit DirectX 9.0-Unterstützung und einer Verdopplung der Textureinheiten die Radeon 9700 Pro hervorbrachte. Diese Karte war besonders bei hohen Auflösungen leistungsstark und setzte sich gegen NVIDIAs GeForce 4 durch. Der R300 war ein Meilenstein in der GPU-Entwicklung und legte den Grundstein für zukünftige Innovationen.

Mit der Übernahme von ATi durch AMD im Jahr 2006 begann ein neues Kapitel in der Geschichte der Radeon-Grafikkarten. AMD integrierte die GPU-Technologie von ATi in seine eigenen Produkte und schuf so die Grundlage für die Entwicklung von integrierten Prozessoren, die sowohl CPU- als auch GPU-Funktionen vereinen.

Die Einführung der TeraScale-Architektur im Jahr 2007 markierte einen weiteren Wendepunkt. Diese Architektur ermöglichte die Nutzung von Unified Shadern, was die Flexibilität und Leistung der GPUs erheblich steigerte. Die Radeon HD 2900 XT war das erste Modell dieser neuen Generation, konnte jedoch nicht ganz mit der Konkurrenz von NVIDIA mithalten.

Mit der Einführung der Graphics Core Next (GCN) Architektur im Jahr 2011 setzte AMD erneut Maßstäbe. Die Radeon HD 7970 war die erste Grafikkarte mit dieser Architektur und bot eine beeindruckende Leistung, die sie an die Spitze der Single-GPU-Charts katapultierte. Diese Entwicklung setzte sich mit der Einführung der RDNA-Architektur im Jahr 2019 fort, die mit der Radeon RX 5700 XT ein überzeugendes Gesamtpaket aus Leistung, Effizienz und Preis bot.

Im Jahr 2020 kehrte AMD mit der RDNA 2-Architektur und der Radeon RX 6800 XT in das High-End-Segment zurück. Diese GPUs boten nicht nur eine beeindruckende Leistung, sondern auch Unterstützung für Raytracing, was sie zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für NVIDIAs GeForce RTX-Serie machte.

Die jüngste Entwicklung, die RDNA 4-Architektur, hat die Leistung und Effizienz der Radeon-Grafikkarten weiter verbessert. Mit der Radeon RX 9070 konnte AMD erstmals auch im Bereich Raytracing mit NVIDIA gleichziehen. Diese Fortschritte zeigen, dass die Marke Radeon auch nach 25 Jahren noch immer eine treibende Kraft in der Welt der Grafiktechnologie ist.


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25 Jahre Radeon: Eine Reise durch die GPU-Geschichte
25 Jahre Radeon: Eine Reise durch die GPU-Geschichte (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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