SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – OpenAI hat kürzlich bekannt gegeben, dass das Unternehmen sein Deep Research Modell vorerst nicht in seine Entwickler-API integrieren wird. Diese Entscheidung wurde getroffen, während OpenAI weiterhin die Risiken der KI-basierten Überzeugung untersucht, insbesondere in Bezug auf die Verbreitung von Fehlinformationen.
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OpenAI hat angekündigt, dass das Unternehmen sein Deep Research Modell, das für tiefgehende Analysen und Recherchen entwickelt wurde, vorerst nicht in seine Entwickler-API integrieren wird. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der OpenAI intensiv daran arbeitet, die Risiken der KI-basierten Überzeugung besser zu verstehen und zu bewerten. Insbesondere geht es darum, wie KI-Modelle Menschen dazu bringen könnten, ihre Überzeugungen zu ändern oder auf irreführende Informationen hereinzufallen.
In einem kürzlich veröffentlichten Whitepaper beschreibt OpenAI, dass das Unternehmen seine Methoden zur Untersuchung von Modellen auf reale Überzeugungsrisiken überarbeitet. Dazu gehört die Verbreitung von Fehlinformationen in großem Maßstab. Trotz der hohen Rechenkosten und der relativ langsamen Geschwindigkeit des Deep Research Modells, die es für Massen-Desinformationskampagnen ungeeignet machen, plant OpenAI, Faktoren wie die Personalisierung potenziell schädlicher Inhalte durch KI zu untersuchen, bevor das Modell in die API integriert wird.
Derzeit wird das Deep Research Modell nur in ChatGPT eingesetzt, nicht jedoch in der API. Diese Vorsichtsmaßnahme spiegelt die wachsende Besorgnis wider, dass KI zur Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen genutzt werden könnte, um Menschen zu manipulieren. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist die Verbreitung politischer Deepfakes, wie etwa in Taiwan, wo KI-generierte Audiodateien eines Politikers fälschlicherweise Unterstützung für einen pro-chinesischen Kandidaten suggerierten.
Darüber hinaus wird KI zunehmend für Social-Engineering-Angriffe eingesetzt. Verbraucher werden durch gefälschte Prominenten-Deepfakes zu betrügerischen Investitionen verleitet, während Unternehmen durch Deepfake-Imitatoren um Millionen betrogen werden. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung der potenziellen Risiken von KI-Modellen.
In Tests zur Überzeugungskraft des Deep Research Modells zeigte sich, dass es in der Lage ist, überzeugende Argumente zu formulieren, jedoch nicht besser als Menschen. In einem Test, bei dem das Modell versuchte, ein anderes Modell zu einer Zahlung zu überreden, schnitt es besser ab als andere verfügbare Modelle von OpenAI. Dennoch gibt es Bereiche, in denen das Modell noch nicht überzeugt, wie etwa beim Versuch, ein Codewort von einem anderen Modell zu erhalten.
OpenAI betont, dass die Testergebnisse wahrscheinlich die unteren Grenzen der Fähigkeiten des Deep Research Modells darstellen. Mit zusätzlicher Unterstützung oder verbesserter Fähigkeitserhebung könnte die beobachtete Leistung erheblich gesteigert werden. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um die zukünftige Integration des Modells in die API zu gestalten.
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