CUPERTINO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Apple hat die Einführung neuer KI-Funktionen für seinen Sprachassistenten Siri verschoben, was seine Bemühungen untergräbt, mit den Angeboten von Konkurrenten wie Google und Amazon Schritt zu halten.
Apple hat angekündigt, dass die Einführung neuer Funktionen für seinen Sprachassistenten Siri länger dauern wird als ursprünglich geplant. Diese Verzögerung stellt einen Rückschlag in Apples Bestrebungen dar, mit den KI-Angeboten von Google und Amazon zu konkurrieren. Bereits im letzten Jahr hatte Apple mit der Vorstellung von Apple Intelligence einen großen Vorstoß unternommen, um seine Produkte mit generativer KI auszustatten.
Auf der Entwicklerkonferenz im Juni hatte Apple angekündigt, dass Siri durch neue Funktionen intelligenter und stärker in das Gerät integriert werden soll. Diese Funktionen sollten auch personalisierte Erlebnisse für die Nutzer bieten. Trotz der Integration von OpenAIs ChatGPT und dem Aufbau einer dedizierten Cloud-Infrastruktur zur Verarbeitung von Nutzeranfragen, die Datenschutz und Sicherheit gewährleisten soll, wurden einige der versprochenen Funktionen verzögert.
Zu den verzögerten Funktionen gehört die „On-Screen Awareness“, bei der Siri beispielsweise eine Adresse in einem Nachrichtenthread erkennt und diese auf Wunsch des Nutzers zu den Kontakten hinzufügt. Ein weiteres Feature, das auf sich warten lässt, ist die Möglichkeit für Siri, innerhalb von Apps Aktionen auszuführen, wie das Anfordern eines bestimmten Fotos einer Person aus den Kontakten des Nutzers.
Apple hat angekündigt, dass diese Funktionen im kommenden Jahr eingeführt werden sollen, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise erst 2026 verfügbar sein werden. Das Unternehmen hat keine genauen Gründe für die Verzögerungen genannt, was die jüngste in einer Reihe von Rückschlägen in Apples Software-Roadmap darstellt.
Die Konkurrenz schläft nicht: Google hat seine KI Gemini in die neuesten Smartphones von Samsung integriert, und Amazon hat kürzlich eine lang erwartete „konversationelle“ Version seines Sprachassistenten Alexa vorgestellt. Mehr als zwei Jahre nach dem Start von ChatGPT, das einen neuen KI-Wettlauf unter den großen Technologiekonzernen ausgelöst hat, hinkt Apple hinter seinen unmittelbaren Konkurrenten Google und Amazon sowie KI-Startups wie Anthropic und xAI hinterher.
Analysten sehen in Apples Bestrebungen, seinen 14 Jahre alten Sprachassistenten zu überarbeiten, ein potenzielles „Killer“-Feature, das Nutzer dazu bewegen könnte, auf neue Geräte umzusteigen. Allerdings bleibt Apple Intelligence derzeit nur in Englisch und lokalen Varianten verfügbar, was seine Reichweite unter der globalen Nutzerschaft des Unternehmens einschränkt.
In China, wo Apple kürzlich Marktanteile an Konkurrenten verloren hat, muss das Unternehmen regulatorische Anforderungen berücksichtigen, während es versucht, mit lokalen KI-Anbietern zusammenzuarbeiten. Eine kürzlich angekündigte Partnerschaft mit dem chinesischen Technologieunternehmen Alibaba wird als potenzieller Durchbruch angesehen.
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