MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der deutschen Arbeitswelt wird die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) zunehmend diskutiert. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele Beschäftigte die transformative Kraft der KI unterschätzen, obwohl sie bereits in vielen Bereichen eingesetzt wird.
Die Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Einfluss auf die Arbeitswelt ausgeübt. Trotz der wachsenden Verbreitung von KI-Technologien, wie generative KI-Anwendungen, fühlen sich viele deutsche Arbeitnehmer weiterhin unersetzlich. Eine repräsentative Umfrage des TÜV-Verbands zeigt, dass 72 Prozent der Befragten glauben, ihre berufliche Tätigkeit könne nicht durch KI ersetzt werden.
Interessanterweise nutzen bereits 31 Prozent der Beschäftigten in Deutschland generative KI-Anwendungen wie ChatGPT, Claude oder Gemini für berufliche Zwecke. Dennoch sind viele skeptisch gegenüber den langfristigen Auswirkungen dieser Technologien auf ihre Arbeitsplätze. Während 53 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass KI in fünf Jahren eine bedeutende Rolle in ihrem Beruf spielen wird, erwarten 44 Prozent nur geringe oder gar keine Auswirkungen.
Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass es in vielen Organisationen an klaren Vorgaben für die Nutzung von KI im Arbeitsumfeld mangelt. Nur 19 Prozent der abhängig Beschäftigten geben an, dass ihr Arbeitgeber konkrete Auflagen zur KI-Nutzung erlassen hat. Diese Auflagen betreffen hauptsächlich den Datenschutz, den Umgang mit sensiblen Informationen und das Urheberrecht.
Die Sorge, durch KI beruflich abgehängt zu werden, ist bei den deutschen Arbeitnehmern relativ gering. Nur 37 Prozent der Befragten befürchten, dass sie ohne Kenntnisse in KI-Technologien den Anschluss verlieren könnten. Dennoch halten 60 Prozent der Erwerbstätigen Weiterbildungen im Bereich KI für sinnvoll, um ihre beruflichen Fähigkeiten zu erweitern.
Der TÜV-Verband betont die Notwendigkeit einer umfassenden KI-Strategie in Unternehmen. Es wird empfohlen, dass Firmen ihre Mitarbeiter im Umgang mit KI schulen, um die Chancen dieser Technologien optimal zu nutzen. Die KI-Verordnung, die seit Februar gilt, schreibt ohnehin eine Weiterbildungspflicht vor, um sicherzustellen, dass Beschäftigte über die notwendigen Fachkenntnisse verfügen.
Die Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt werden oft mit der Einführung des PCs oder des Internets verglichen. Experten sind überzeugt, dass KI viele Arbeitsprozesse grundlegend verändern wird, von der Produktion bis zur Zahntechnik. Unternehmen, die sich nicht anpassen, riskieren, den Anschluss zu verlieren.
Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die deutsche Arbeitswelt noch einen weiten Weg vor sich hat, um die Potenziale der KI voll auszuschöpfen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Einstellung der Beschäftigten in den kommenden Jahren entwickeln wird, während die Technologie weiter voranschreitet.
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