LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die britische Medienlandschaft zeigt sich heute in seltener Einigkeit, um gegen die geplanten Änderungen der Urheberrechtsgesetze zu protestieren, die die Nutzung von KI betreffen.
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In einer beispiellosen Aktion haben sich führende britische Zeitungen zusammengeschlossen, um gegen die geplanten Änderungen der Urheberrechtsgesetze zu protestieren, die die Nutzung von Künstlicher Intelligenz betreffen. Auf den Titelseiten der großen Blätter prangt heute das einheitliche Bild der Kampagne ‘Make It Fair’, das die Leser dazu aufruft, die britischen Kreativindustrien zu schützen. Diese Initiative richtet sich gegen Vorschläge der Regierung, die es KI-Unternehmen erlauben würden, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis für das Training ihrer Modelle zu nutzen.
Die Kampagne ‘Make It Fair’ wird von einer breiten Koalition aus Medien- und Kreativindustrien unterstützt, die sich gegen die Lockerung der Urheberrechtsgesetze wehren. Die vorgeschlagenen Änderungen würden es KI-Unternehmen ermöglichen, urheberrechtlich geschützte Inhalte für jegliche Zwecke, einschließlich kommerzieller, zu nutzen. Kreative hätten zwar die Möglichkeit, sich über einen sogenannten ‘Rechtevorbehalt’ abzumelden, doch dies würde einen erheblichen Mehraufwand für die Einzelpersonen bedeuten.
Die britische Regierung hatte eine öffentliche Konsultationsphase eröffnet, die heute endet. Während dieser Zeit konnten Interessierte ihre Meinung zu den geplanten Änderungen äußern. Die Regierung plant, die Rückmeldungen zu nutzen, um die bestmögliche Politik zur Förderung der KI-Entwicklung zu gestalten. Doch die Kritiker warnen, dass die vorgeschlagenen Änderungen die britische Kreativwirtschaft, die einen Wert von 152 Milliarden Dollar hat, erheblich schädigen könnten.
Die News Media Association (NMA), zu der unter anderem The Sun, Daily Mail, Daily Mirror und The Guardian gehören, hat sich mit der Creative Rights in AI Coalition zusammengeschlossen, um sicherzustellen, dass Kreative unter den neuen KI-Regelungen geschützt und fair entlohnt werden. Owen Meredith, CEO der NMA, betonte, dass die Medienindustrie in einer außergewöhnlichen Einigkeit gegen die Vorschläge der Regierung steht, die eine existenzielle Bedrohung für die Kreativindustrien darstellen könnten.
Auch die BBC, der öffentlich-rechtliche Rundfunk Großbritanniens, hat sich kritisch zu den Plänen geäußert. Rhodri Talfan Davies, Direktor der Nationen bei der BBC, erklärte, dass die Vorschläge in ihrer jetzigen Form nicht umsetzbar seien. Die BBC unterstützt zwar das Ziel der Regierung, die Kreativ- und KI-Sektoren zu fördern, sieht jedoch keine Notwendigkeit, die bestehenden Schutzmechanismen des geistigen Eigentums zu schwächen.
Die Zukunft der geplanten Änderungen bleibt ungewiss, doch die breite Ablehnung aus der Kreativbranche zeigt, dass die Regierung gut beraten wäre, die Bedenken ernst zu nehmen. Die Kreativindustrien fordern eine Partnerschaft mit der Technologiebranche, die auf fairen und gleichen Bedingungen basiert. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Nutzung kreativer Inhalte durch KI-Modelle auch den Schöpfern zugutekommt.
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