MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der modernen Welt, in der Paare zunehmend Vermögen teilen, lauern unerwartete steuerliche Herausforderungen. Die Schenkungsteuer kann schnell zuschlagen, wenn Vermögensübertragungen nicht korrekt dokumentiert werden. Dies betrifft insbesondere gemeinsame Immobilien, Konten und Depots, die oft als unentgeltliche Zuwendungen angesehen werden.
In der heutigen Finanzwelt stehen Paare, die ihr Vermögen teilen, vor unerwarteten steuerlichen Herausforderungen. Die Schenkungsteuer kann schnell zuschlagen, wenn Vermögensübertragungen nicht korrekt dokumentiert werden. Dies betrifft insbesondere gemeinsame Immobilien, Konten und Depots, die oft als unentgeltliche Zuwendungen angesehen werden. Die Schwelle für steuerliche Aufmerksamkeit liegt bei 500.000 Euro pro Partner alle zehn Jahre, was bei Immobilien oder größeren Wertpapierportfolios schnell erreicht ist.
Ein klassisches Beispiel ist der gemeinsame Immobilienkauf, bei dem nur ein Partner zahlt, aber beide im Grundbuch stehen. Steuerlich gesehen handelt es sich dabei um eine Schenkung in Höhe der Hälfte des Kaufpreises. Steueranwälte warnen, dass Finanzämter zunehmend bei vermieteten Objekten, die schnell entschuldet sind oder ohne Fremdkapital finanziert wurden, genauer hinschauen.
Auch bei Gemeinschaftskonten und Depots lauern steuerliche Fallstricke. Wenn nur ein Partner einzahlt, entsteht formell ein gemeinschaftliches Guthaben, das als Schenkung gewertet werden kann. Entscheidend ist, ob das Konto zur Vermögensbildung dient oder lediglich zur Abwicklung gemeinsamer Ausgaben genutzt wird. Steuerberater empfehlen, klare Vereinbarungen zu treffen und diese dokumentarisch festzuhalten.
Eine legale Möglichkeit zur Steuervermeidung bietet die sogenannte Güterstandsschaukel. Ehepaare können per Ehevertrag vorübergehend in die Gütertrennung wechseln, um Vermögenszuwächse steuerfrei auszugleichen. Allerdings muss die Berechnung des Zugewinns exakt sein, um Anfechtungen durch das Finanzamt zu vermeiden.
Die Steuerfahndung kennt keine Romantik, und selbst bei Kontoeinzahlungen zwischen Ehepartnern kann das Finanzamt zur Kasse bitten. Bei Beträgen über 50.000 Euro droht im schlimmsten Fall der Vorwurf der Steuerhinterziehung. Die Verjährungsfrist beginnt erst mit Kenntnis des Finanzamts oder im Todesfall, was bedeutet, dass der Staat bis zu 15 Jahre später zugreifen kann.
Paare sollten daher Vermögensübertragungen sorgfältig dokumentieren und im Zweifel steuerlich beraten lassen. Schriftliche Vereinbarungen zu gemeinsamen Konten, transparente Zurechnungen in der Steuererklärung und eine klare Strukturierung von Eigentumsverhältnissen sind essenziell, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
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