WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich im März widerstandsfähig, trotz der anhaltenden politischen Unsicherheiten und einer verhaltenen Konsumstimmung. Die neuesten Zahlen des ADP National Employment Reports, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Stanford Digital Economy Lab, zeigen einen deutlichen Anstieg der Beschäftigung im Privatsektor.
Im März verzeichnete die US-amerikanische Privatwirtschaft einen Zuwachs von 155.000 neuen Stellen, was auf eine robuste Nachfrage hindeutet, trotz der trüben wirtschaftlichen Aussichten. Diese Entwicklung stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber dem schwachen Februar dar und übertrifft die Prognosen vieler Ökonomen, die von Bloomberg befragt wurden. Besonders in den Bereichen Professional and Business Services, Financial Activities sowie Manufacturing wurden zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen.
Der Beschäftigungsaufbau in der Industrie war so stark wie seit Oktober 2022 nicht mehr. Regional betrachtet war das Wachstum breit gestreut: Der Nordosten, der Mittlere Westen und der Süden der USA verzeichneten Stellenzuwächse, während der Westen einen Rückgang meldete. Diese regionalen Unterschiede könnten auf unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenstrukturen hinweisen.
ADP-Chefökonomin Nela Richardson kommentierte, dass der März trotz politischer Unsicherheiten und einer zurückhaltenden Konsumentenstimmung ein guter Monat für den Arbeitsmarkt war. Diese Einschätzung deckt sich mit den jüngsten Beobachtungen der US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell sprach im März von einem Arbeitsmarkt mit geringem Personalumsatz, was auf eine stabile, wenn auch verhaltene Dynamik hindeutet.
Die Lohnentwicklung zeigt unterdessen eine weitere Abschwächung. Arbeitnehmer, die den Job wechselten, erhielten durchschnittlich 6,5 % mehr Gehalt – der niedrigste Wert seit Beginn der ADP-Erhebung. Wer im Unternehmen blieb, bekam 4,6 % mehr. Die Lücke zwischen beiden Gruppen ist so klein wie nie zuvor, was auf eine Angleichung der Lohnzuwächse hindeutet.
Der offizielle Arbeitsmarktbericht des US-Arbeitsministeriums, der am Freitag veröffentlicht wird, wird mit Spannung erwartet. Die Erwartungen sind verhalten positiv: Volkswirte rechnen mit rund 140.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,1 %. Insgesamt deutet sich ein Markt an, der zwar nicht überhitzt, aber weiterhin solide Fundamentaldaten liefert.
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