WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung neuer US-Zölle durch Präsident Donald Trump hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Die Finanzmärkte reagierten prompt mit deutlichen Kursverlusten, da die Maßnahmen weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Handel haben könnten.
Die jüngste Ankündigung der US-Regierung, drastische Zölle auf Importe zu erheben, hat weltweit für Unruhe gesorgt. Besonders betroffen sind Länder wie die Schweiz und Deutschland, die traditionell enge Handelsbeziehungen mit den USA pflegen. Ab dem 5. April sollen alle Importe in die Vereinigten Staaten mit einem Grundzoll von 10% belegt werden, zusätzlich zu spezifischen Gebühren für bestimmte Länder.
Die Börsen reagierten auf die Nachricht mit erheblichen Verlusten. Der S&P 500 fiel um 3,1%, während der Nasdaq 100 sogar 3,7% einbüßte. Besonders hart traf es Unternehmen, die stark vom internationalen Handel abhängig sind, wie Nike und Amazon, deren Aktien um bis zu 12% fielen. Auch Technologiewerte wie Apple und Dell Technologies verzeichneten deutliche Rückgänge.
Die Schweiz, die zu den Ländern mit den größten Handelsüberschüssen gegenüber den USA zählt, sieht sich mit einem Zoll von 31% auf ihre Exporte konfrontiert. Diese Maßnahmen basieren auf einer umstrittenen Berechnungsmethode, die Handelsüberschüsse als Grundlage für die Zollerhebung heranzieht. Kritiker bemängeln die Intransparenz und Willkür dieser Berechnungen.
In Europa führte die Ankündigung zu einem Rückgang des Euro Stoxx 50 um 3,3%, während der Dax in Frankfurt 2,6% verlor. Auch in Asien waren die Auswirkungen spürbar, mit einem Rückgang des Nikkei 225 um 2,8% und des Hang Seng um 1,5%. Der Dollar verlor im Vergleich zu anderen Währungen an Wert, was den Euro und den Schweizer Franken stärkte.
Die Maßnahmen der Trump-Regierung werden von vielen als Verhandlungstaktik gesehen, um bessere Handelsbedingungen für die USA zu erzielen. Dennoch sind die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft erheblich, da die Zölle das Potenzial haben, das Wachstum zu bremsen und die Inflation zu erhöhen. Experten warnen vor einer möglichen Rezession, sollten die Zölle in vollem Umfang umgesetzt werden.
In der Schweiz sind insbesondere die Uhrenindustrie und der Technologiesektor betroffen. Unternehmen wie Richemont und Swatch verzeichneten deutliche Kursverluste, während Logitech aufgrund seiner Produktionsstätten in China stark unter Druck geriet. Defensive Sektoren wie Versorger und Telekommunikation zeigten sich hingegen stabil.
Die Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen den USA und ihren Partnern bleibt ungewiss. Während einige hoffen, dass die Zölle nur ein Mittel zur Verhandlung sind, befürchten andere langfristige Schäden für die globale Wirtschaft. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden oder ob es zu einer Einigung kommt.
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