WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer kontroversen Debatte um die Einführung von Stablecoins in den USA hat die kalifornische Abgeordnete Maxine Waters schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump erhoben.
Die Diskussion um Stablecoins in den USA hat eine neue Wendung genommen, nachdem die kalifornische Abgeordnete Maxine Waters den ehemaligen Präsidenten Donald Trump beschuldigte, seine politischen Verbindungen zu nutzen, um persönliche Vorteile aus der Kryptowährungsbranche zu ziehen. Waters, die als ranghöchstes Mitglied im US House Financial Services Committee fungiert, äußerte ihre Bedenken während einer Anhörung am 2. April. Sie kritisierte insbesondere die Einführung einer Stablecoin durch ein Unternehmen, das von Trumps Familie unterstützt wird.
Waters behauptete, dass Trump seine Position als Präsident genutzt habe, um mehrere Krypto-Projekte zu fördern, darunter eine an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin, die von World Liberty Financial (WLFI) herausgegeben wurde. Diese Firma wird von seiner Familie unterstützt. Waters hob hervor, dass Trump bereits im Januar eine eigene Memecoin eingeführt habe und plane, einen nationalen Kryptowährungsbestand aufzubauen. Sie warnte davor, dass Trump möglicherweise die gesamte Regierung dazu bringen wolle, Stablecoins für Zahlungen zu verwenden, von Sozialleistungen bis hin zu Steuerzahlungen.
Die Vorwürfe von Waters fanden Unterstützung bei anderen Gesetzgebern und Experten, die ebenfalls mögliche Interessenkonflikte sehen. Der Vorsitzende des Ausschusses, French Hill, äußerte sich ebenfalls besorgt über die Beteiligung der Trump-Familie an der Kryptoindustrie und betonte, dass dies die Gesetzgebung komplizierter mache. Hill forderte ein klares föderales Rahmenwerk für Zahlungstablecoins, ohne jedoch direkt auf Trump einzugehen.
Die Debatte um Stablecoins ist Teil eines größeren Gesetzgebungsprozesses im US-Kongress, der auch Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Finanzierungen durch neue Finanztechnologien und zur Verhinderung der Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung durch die US-Regierung umfasst. Der Ausschuss prüft derzeit Änderungen am STABLE Act, einem Gesetzesentwurf, der Transparenz und Verantwortlichkeit bei Stablecoins fördern soll.
Die Kontroversen um Trumps Krypto-Aktivitäten werfen Fragen zu Interessenkonflikten und möglichem Insiderhandel auf. Waters forderte, dass keine Stablecoin-Gesetze unterstützt werden sollten, solange die Republikaner Trumps Interessenkonflikte nicht angehen. Sie betonte, dass sie niemals einem Gesetz zustimmen könne, das es dem Präsidenten der Vereinigten Staaten erlaube, ein eigenes Stablecoin-Geschäft zu besitzen.
Die Diskussion um Stablecoins und die Rolle von Trump in der Kryptoindustrie zeigt die Herausforderungen auf, vor denen die Gesetzgeber stehen, wenn es darum geht, neue Technologien zu regulieren und gleichzeitig Interessenkonflikte zu vermeiden. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, wie die USA mit der Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins umgehen werden.
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