MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung neuer Importzölle durch die USA hat die europäischen Börsen in Aufruhr versetzt. Die Unsicherheit unter Investoren ist spürbar, da die Märkte auf die bevorstehende Pressekonferenz von Präsident Donald Trump reagieren.
Die jüngste Ankündigung von Importzöllen durch die USA hat die europäischen Börsen auf Talfahrt geschickt. Investoren zeigen sich zurückhaltend angesichts der Unsicherheiten, die durch die bevorstehende Pressekonferenz von Präsident Donald Trump ausgelöst wurden. Der EuroStoxx 50, ein wichtiger Leitindex der Eurozone, verzeichnete einen Rückgang von 0,31 Prozent und schloss bei 5.303,95 Punkten. Zwischenzeitlich waren die Verluste noch deutlicher ausgefallen.
Besonders betroffen von den Ankündigungen sind die Pharmakonzerne, die einen bedeutenden Absatzmarkt in den USA haben. Der Pharmasektor, der am Vortag noch stark war, geriet erneut unter Druck und fiel auf den tiefsten Stand seit Ende des Vorjahres. Die Sorge, dass die US-Importzölle den Zugang zu diesem wichtigen Markt erschweren könnten, belastet die Aktienkurse von Unternehmen wie Roche und Novartis erheblich.
Auch außerhalb der Eurozone sind die Auswirkungen spürbar. Der Schweizer SMI verlor 0,77 Prozent, während der Londoner FTSE 100 um 0,30 Prozent nachgab. In beiden Indizes gehörten Pharmaschwergewichte wie GSK und Astrazeneca zu den größten Verlierern. Die Unsicherheit über die zukünftige Handelspolitik der USA sorgt für Zurückhaltung bei den Investoren.
Ein Lichtblick war der Anstieg der Grifols-Aktien um 3,0 Prozent, nachdem Berichte über die Wiederaufnahme von Übernahmegesprächen mit dem Investor Brookfield bekannt wurden. Diese Nachricht sorgte für Optimismus und beflügelte die Aktie.
Im Bankensektor sanken die Aktien von BNP Paribas um 0,9 Prozent und Societe Generale um 1,7 Prozent. Eine Herabstufung durch das französische Investmenthaus Kepler Cheuvreux nach einer Rallye seit Jahresbeginn trug zu diesem Rückgang bei.
Im Gegensatz dazu blieben die Aktien von Versorgern und aus dem Lebensmittelsektor stabil. Besonders die Hersteller alkoholischer Getränke konnten profitieren. Die Privatbank Berenberg stufte die Pernod Ricard-Aktien zum Kauf ein, was ein Plus von 1,6 Prozent bewirkte, während Diageo-Papiere um 1,2 Prozent zulegten.
Die Unsicherheit über die zukünftige Handelspolitik der USA und die möglichen Auswirkungen auf den globalen Handel bleiben hoch. Investoren sind besorgt, dass die geplanten Zölle als Verhandlungsinstrument genutzt werden könnten, was den Handelskonflikt weiter anheizen würde. Die Märkte beobachten gespannt die nächsten Schritte der US-Regierung.
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