MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Google hat kürzlich eine bedeutende Sicherheitslücke in seiner Cloud Run Plattform geschlossen, die es Angreifern ermöglicht hätte, auf private Containerbilder zuzugreifen und potenziell schädlichen Code einzuschleusen.
Google hat eine kritische Sicherheitslücke in seiner Cloud Run Plattform behoben, die es Angreifern ermöglicht hätte, auf private Containerbilder zuzugreifen und möglicherweise schädlichen Code einzuschleusen. Diese Schwachstelle, die von Tenable-Sicherheitsforscher Liv Matan als ImageRunner bezeichnet wurde, hätte es einem Angreifer erlaubt, die Berechtigungen zur Bearbeitung von Cloud Run-Revisionsänderungen zu missbrauchen, um private Bilder aus dem Google Artifact Registry und dem Google Container Registry abzurufen.
Cloud Run ist ein vollständig verwalteter Dienst von Google, der die Ausführung containerisierter Anwendungen in einer skalierbaren, serverlosen Umgebung ermöglicht. Bei der Bereitstellung eines Dienstes werden Containerbilder aus dem Artifact Registry oder Docker Hub abgerufen. Die Sicherheitslücke bestand darin, dass bestimmte Identitäten zwar über Berechtigungen zur Bearbeitung von Cloud Run-Revisionsänderungen verfügten, jedoch keine Berechtigungen für den Zugriff auf Containerregistrierungen hatten.
Ein Angreifer, der die Berechtigungen run.services.update und iam.serviceAccounts.actAs innerhalb eines Projekts erlangt hätte, hätte eine Cloud Run-Dienständerung vornehmen und eine neue Revision bereitstellen können. Dabei hätte er jedes private Containerbild innerhalb desselben Projekts angeben können, das der Dienst abrufen sollte. Dies hätte den Zugriff auf sensible oder proprietäre Bilder ermöglicht und die Möglichkeit eröffnet, schädliche Anweisungen einzuführen, die bei Ausführung zur Extraktion von Geheimnissen oder zur Datenexfiltration genutzt werden könnten.
Google hat die Sicherheitslücke am 28. Januar 2025 geschlossen. Der Patch stellt sicher, dass der Benutzer oder Dienstaccount, der eine Cloud Run-Ressource erstellt oder aktualisiert, über explizite Berechtigungen für den Zugriff auf die Containerbilder verfügt. Dies bedeutet, dass der Principal nun die Rolle Artifact Registry Reader (roles/artifactregistry.reader) im Projekt oder Repository haben muss, das die Containerbilder enthält.
Die Sicherheitslücke ist ein Beispiel für das, was Tenable als Jenga bezeichnet, ein Risiko, das durch die miteinander verbundenen Natur von Cloud-Diensten entsteht. Wenn ein Dienst angegriffen oder kompromittiert wird, erben die darauf aufbauenden Dienste das Risiko und werden ebenfalls anfällig. Dies eröffnet Angreifern neue Möglichkeiten zur Privilegieneskalation und birgt versteckte Risiken für Verteidiger.
Diese Enthüllung folgt auf Berichte über ähnliche Sicherheitsprobleme bei anderen Cloud-Anbietern. So hat Praetorian kürzlich mehrere Wege aufgezeigt, wie ein Benutzer mit niedrigen Berechtigungen eine Azure-VM missbrauchen kann, um die Kontrolle über ein Azure-Abonnement zu erlangen. Diese Szenarien verdeutlichen die Notwendigkeit, die Sicherheitspraktiken in Cloud-Umgebungen kontinuierlich zu überprüfen und zu verbessern.
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