MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Trotz des digitalen Wandels im Handel bleibt die Nachfrage nach gedruckten Werbeprospekten ungebrochen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Verbraucher diese traditionellen Werbemittel vermissen und weniger bei Händlern einkaufen, die ausschließlich auf digitale Alternativen setzen.
In einer Zeit, in der digitale Medien zunehmend an Bedeutung gewinnen, halten gedruckte Werbeprospekte ihre Stellung im Handel. Viele Verbraucher empfinden das Durchblättern dieser Prospekte als entspannend und bevorzugen sie gegenüber digitalen Alternativen. Eine Studie des Handelsforschungsinstituts IFH Köln zeigt, dass über die Hälfte der Konsumenten, die regelmäßig Printwerbung nutzen, die gedruckten Angebote vermissen. Diese Prospekte, die früher einfach im Briefkasten landeten, werden von vielen als unverzichtbar für die Einkaufsplanung angesehen.
Große Einzelhändler wie Rewe und Obi haben sich bereits aus dem Printbereich zurückgezogen und setzen verstärkt auf digitale Werbeformen. Doch diese Entscheidung stößt bei vielen Verbrauchern auf Skepsis. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, aufgrund des fehlenden Printmaterials weniger bei diesen Händlern einzukaufen. Digitale Ersatzangebote wie Apps werden oft als umständlich empfunden, was das Einkaufserlebnis erschwert.
Die Beliebtheit gedruckter Prospekte zeigt sich auch in der Reichweite: 78 Prozent der Studienteilnehmer greifen mindestens einmal pro Woche zu Printangeboten. Diese Zahl entspricht der Konsumhäufigkeit vergangener Jahre und unterstreicht die nach wie vor große Reichweite des Mediums, das 83 Prozent der deutschen Haushalte erreicht. Die Hauptmotive für die Nutzung sind Schnäppchenjagd, Sparmöglichkeiten und eine effiziente Einkaufsplanung.
Ein wesentlicher Grund für die anhaltende Nachfrage nach gedruckten Prospekten ist das Gefühl der Entspannung, das sie beim Durchstöbern vermitteln. Für 87 Prozent der Befragten sind sie gemütlich zu durchblättern, während dies nur 72 Prozent bei digitalen Alternativen empfinden. Trotz der steigenden Druckkosten und rückläufigen Firmenbudgets bleibt das gedruckte Werbemittel ein wichtiger Bestandteil der Handelskommunikation.
Die Entscheidung von Rewe und Obi, sich aus dem Printbereich zurückzuziehen, ist strategisch motiviert. Angesichts der steigenden Druckkosten und der Notwendigkeit, Budgets effizienter zu nutzen, setzen diese Unternehmen auf digitale Lösungen. Dennoch zeigt die Studie, dass viele Konsumenten sowohl gedruckte als auch digitale Werbeoptionen in Betracht ziehen, was auf eine hybride Zukunft der Handelswerbung hindeutet.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickelt. Während digitale Medien unbestreitbar an Bedeutung gewinnen, zeigt die anhaltende Beliebtheit gedruckter Prospekte, dass traditionelle Werbeformen weiterhin ihren Platz im Marketing-Mix haben. Händler, die beide Formate geschickt kombinieren, könnten von einer breiteren Kundenbasis profitieren.
☕︎ Unterstütze IT BOLTWISE® und trete unserem exklusiven KI-Club bei - für nur 1,99 Euro im Monat:
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- Service Directory für AI Adult Services erkunden!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote
Praktikant (m/w/d) Künstliche Intelligenz (KI) – Schnittstelle Data Science / Innovations- und Technologiemanagement
Praktikant (m/w/d) im Bereich Innovations -Weiterentwicklung KI gestütztes Innovationsmanagementtool
Python Developer für KI-basierte Energie-Optimierung (m/w/d)
Werkstudent (m/w/d) - Compliance, Datenschutz und künstliche Intelligenz
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Gedruckte Werbeprospekte trotzen dem digitalen Wandel im Handel" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Gedruckte Werbeprospekte trotzen dem digitalen Wandel im Handel" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Gedruckte Werbeprospekte trotzen dem digitalen Wandel im Handel« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!