WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen in der US-Handelspolitik werfen ein Schlaglicht auf die potenziellen Auswirkungen von Zöllen auf die Wirtschaft. Während die Regierung unter Präsident Donald Trump neue Importzölle plant, sind die wirtschaftlichen und politischen Folgen weitreichend.
Die Einführung von Zöllen durch die USA hat in den letzten Jahren immer wieder für Diskussionen gesorgt. Viele Ökonomen sind der Meinung, dass Zölle letztlich zu Preissteigerungen führen, da die Importeure einen Teil der zusätzlichen Kosten an Unternehmen und Verbraucher weitergeben dürften. Ein Beispiel hierfür sind Zölle auf importierten Stahl, die die Produktion von Autos, Haushaltsgeräten und Baumaterialien verteuern können.
Goldman Sachs prognostiziert, dass die Zölle die von der Fed bevorzugte Kennzahl für die Kerninflation in diesem Jahr von 2,8 Prozent im Februar auf etwa 3,5 Prozent ansteigen lassen werden. Diese Schätzung basiert auf der Annahme, dass Präsident Donald Trump am 2. April reziproke Zölle in Höhe von durchschnittlich 15 Prozent für alle Handelspartner der USA ankündigen wird.
Während Trump mit seinen Wirtschaftsberatern die letzten Details seiner Zoll-Pläne ausarbeitet, bleibt die Unsicherheit über die genauen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft bestehen. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, betonte, dass die Maßnahmen im besten Interesse der amerikanischen Arbeiter und des Volkes seien.
Ein weiterer Aspekt der aktuellen Handelspolitik ist die Kritik der USA an der europäischen Regulierung im Technologiesektor. Diese wird als Handelshemmnis betrachtet, da sie amerikanische Unternehmen unverhältnismäßig stark betreffe. In einem US-Handelsbericht werden exzessive Strafen für US-Konzerne moniert, die von den strikten Regeln der Europäischen Union betroffen sind.
Im Vorfeld der US-Zollankündigungen haben Kanada und Mexiko Gespräche geführt, um ihre Handelsbeziehungen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit Nordamerikas zu schützen. Der kanadische Premierminister Mark Carney und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum einigten sich darauf, die Investitionsverbindungen zwischen den Ländern aufrechtzuerhalten.
Parallel dazu verstärkt das Pentagon seine Streitkräfte im Nahen Osten, indem es Kampfflugzeuge und Schiffe in die Region verlegt. Diese militärischen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und dem Druck auf den Iran.
In der US-Innenpolitik sorgte Senator Cory Booker für Aufsehen, indem er den Rekord für die längste Senatsrede brach. Mit seiner 25-stündigen Rede protestierte er gegen das Handeln von Präsident Trump in dessen zweiter Amtszeit.
In Wisconsin konnte die liberale Kandidatin Susan Crawford die Wahl zum Obersten Gerichtshof für sich entscheiden, was bei einigen Republikanern Besorgnis über die Bewertung der neuen Regierung durch die Wähler auslösen könnte.
Abschließend zeigen die jüngsten Konjunkturdaten aus Südkorea, dass die Verbraucherpreise im März um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, was leicht über den Prognosen liegt.
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