MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Unsicherheit auf den globalen Märkten hat den Bitcoin-Handel in eine enge Preisspanne gedrängt. Dies ist auf einen Rückgang der Liquidität und ein wachsendes Zögern der Investoren zurückzuführen.

Die aktuelle Marktlage für Bitcoin (BTC) wird stark von makroökonomischen Unsicherheiten geprägt, die den Handel in einer engen Preisspanne halten. Laut einem aktuellen Bericht von Branchenexperten hat das abnehmende spekulative Interesse zu einem Rückgang der Liquidität geführt. Große Investoren müssen zurückkehren, um Bitcoin aus seinem derzeitigen Kurskorridor zu befreien. Obwohl Bitcoin in der vergangenen Woche kurzzeitig an Schwung gewann, als er nahe 82.791 US-Dollar eröffnete, war der Anstieg nur von kurzer Dauer. Spekulationen rund um eine Rede des ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf dem Digital Asset Summit trugen zu diesem kurzfristigen Aufschwung bei.

Die Rede von Trump führte jedoch zu einem klassischen “Sell-the-News”-Moment, der den Bitcoin-Kurs vorübergehend auf bis zu 81.366 US-Dollar drückte, bevor er sich erholte und die Woche mit einem Plus von 4,2 % abschloss. Diese Erholung folgte auf ein optimistisches Treffen des Federal Open Market Committee (FOMC). Trotz dieses bescheidenen Wochengewinns deuten die zugrunde liegenden Marktindikatoren auf eine nachlassende Dynamik hin. Die Volatilität und Liquidität haben abgenommen, was den Trend verstärkt, dass Bitcoin zunehmend auf makroökonomische Entwicklungen reagiert.

Investoren sind sich uneinig über die Richtung der Geldpolitik, da keine Einigkeit darüber besteht, ob die Federal Reserve eine lockere oder straffe Haltung einnehmen wird. Diese Unklarheit hat die spekulative Überzeugung verringert und die Empfindlichkeit von Bitcoin gegenüber externen politischen Signalen erhöht. Ein Indikator, der die aktuelle Marktstruktur widerspiegelt, ist das “Hot Supply” von Bitcoin, ein Maß für das liquide Kapital, das durch wöchentlich bewegte Coins definiert wird. Nach einem Höchststand im Dezember 2024 ist das Hot Supply von 5,9 % auf nur noch 2,8 % des gesamten Umlaufs gesunken.

Dieser Rückgang von über 50 % verdeutlicht einen breiten Rückgang der kurzfristigen Handelsaktivität und Marktteilnahme, was auf einen Rückzug des spekulativen Kapitals und eine zunehmende Vorsicht der Investoren hindeutet. Historisch gesehen neigen solche Rückgänge im liquiden Angebot dazu, langfristigen Markttiefs vorauszugehen, obwohl der Bericht keine zukunftsgerichteten Aussagen über die aktuelle Umgebung hinaus macht. Parallel dazu sind die Bitcoin-Zuflüsse zu Börsen, ein Indikator für kurzfristige Handelsabsichten, von 58.600 BTC pro Tag im Dezember auf 26.900 BTC gesunken, basierend auf einem 14-Tage-Rollendurchschnitt.

Dies markiert einen Rückgang von 54 % bei den an Börsen gesendeten Coins und verstärkt den breiteren Trend der gedämpften Marktaktivität. Abgesehen von einem kurzen Ausbruch aus dem Range-Bound-Handel gegen Ende Februar, der BTC unter den Korridor von 91.000 bis 102.000 US-Dollar fallen ließ, sind die börsenbezogenen Flüsse stetig zurückgegangen. Die Übereinstimmung zwischen fallendem Hot Supply und reduzierten Börsenzuflüssen deutet auf eine geschwächte Nachfrageseite hin. Da Händler weniger Coins an Handelsplattformen senden, verringert sich die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Verkaufs, was darauf hindeutet, dass Marktteilnehmer eine abwartende Haltung einnehmen.

Diese Dynamik spiegelt ein breiteres Risikoaversion-Sentiment wider, bei dem Investoren davon absehen, Kapital aktiv einzusetzen, ohne klare makroökonomische Signale zu erhalten. Der reduzierte Kapitalfluss in das Handelssystem deutet darauf hin, dass sowohl institutionelle als auch private Akteure zögern, neue Positionen ohne größere Überzeugung einzugehen. Der Bitcoin-Preis wird weiterhin stärker von Veränderungen der Liquiditätsbedingungen und der globalen wirtschaftlichen Stimmung beeinflusst als von endogenen Entwicklungen auf dem Kryptomarkt. Der Rückgang der Liquidität und das Nachlassen des spekulativen Verhaltens sind Schlüsselindikatoren für die derzeit vorsichtige Haltung auf dem digitalen Vermögensmarkt.


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Bitcoin-Handel stagniert: Liquiditätsschwund und Anlegerzurückhaltung
Bitcoin-Handel stagniert: Liquiditätsschwund und Anlegerzurückhaltung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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