NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Technologieriesen, bekannt als die ‘Magnificent Seven’, könnten bald wieder die Wall Street dominieren. Morgan Stanley prognostiziert ein Comeback dieser Unternehmen, das durch einen schwächeren Dollar, stabilisierte Gewinnerwartungen und frisches Kapital begünstigt wird.
Die ‘Magnificent Seven’, bestehend aus Apple, Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, NVIDIA und Tesla, haben in der Vergangenheit die Entwicklung des S&P 500 maßgeblich beeinflusst. Nach einer Phase der Schwäche zu Beginn des Jahres, in der nur Meta ein Plus verzeichnen konnte, scheint sich das Blatt nun zu wenden. Analysten von Morgan Stanley sehen die Gruppe an einem Wendepunkt, an dem sie ihre Führungsrolle auf den globalen Märkten zurückerobern könnte.
Ein entscheidender Faktor für dieses Comeback ist der schwächere US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat der Dollar fast fünf Prozent an Wert verloren, was das Exportumfeld für US-Unternehmen verbessert. Ein schwächerer Dollar erhöht die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Produkte im Ausland und verbessert die Ertragsaussichten multinationaler Tech-Konzerne erheblich.
Parallel dazu fließt neues Kapital in die US-Märkte. Laut der Bank of America wurden in der vergangenen Woche rund 34,1 Milliarden US-Dollar in US-Aktien investiert – der höchste Wert seit Jahresbeginn. Dies signalisiert, dass viele institutionelle Investoren auf eine Fortsetzung der Rally setzen.
Die Gewinnerwartungen der ‘Magnificent Seven’ beginnen sich zu stabilisieren, was bemerkenswert ist, da gerade dieser Punkt in den vergangenen Monaten für Zurückhaltung gesorgt hatte. Die Bewertungen schienen zu ambitioniert, die Hoffnung auf ewiges Wachstum durch Künstliche Intelligenz zu optimistisch. Doch nun könnte aus einer Bodenbildung eine neue Aufwärtswelle entstehen.
Für Europa könnte diese Entwicklung eine Herausforderung darstellen. In den letzten Monaten hatten sich europäische Märkte, angeführt vom DAX und dem Eurostoxx 50, vergleichsweise gut gehalten. Doch sollte der Rückenwind aus Übersee versiegen, müsste Europa eigenständig überzeugen – was angesichts stagnierender Wachstumsaussichten und geopolitischer Unsicherheiten schwer werden dürfte.
Obwohl die ‘Magnificent Seven’ erneut im Fokus stehen, bleibt abzuwarten, ob ihr Comeback nachhaltig ist oder nur eine technische Zwischenerholung darstellt. Die kommenden Quartale und die nächste Berichtssaison werden entscheidend sein. Doch solange diese Tech-Titanen nicht endgültig entzaubert sind, bleibt der US-Markt das Zentrum der globalen Börsenwelt.
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