LEVERKUSEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Bayer hat ehrgeizige Pläne für die kommenden Jahre und rechnet bis 2025 mit mehreren wichtigen Medikamentenzulassungen, die das Pharmageschäft des Unternehmens maßgeblich beeinflussen könnten.
Bayer, der deutsche Pharmariese mit Sitz in Leverkusen, hat kürzlich seine Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt, die auf bedeutende Erweiterungen seines Medikamentenportfolios abzielen. Das Unternehmen erwartet bis 2025 die Zulassung von drei neuen Medikamenten, die das Potenzial haben, den Markt erheblich zu beeinflussen. Eine dieser Entwicklungen ist Elinzanetant, ein hormonfreies Präparat zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden bei Frauen, das im Spätsommer sowohl in Europa als auch in den USA eingeführt werden soll. Dieses Medikament könnte für Bayer ein Umsatzvolumen in Milliardenhöhe generieren.
Zusätzlich zu Elinzanetant plant Bayer, die Anwendungsbereiche für bereits zugelassene Medikamente zu erweitern. Das Nierenmedikament Kerendia soll noch in diesem Jahr eine Zulassung für die Behandlung einer verbreiteten Form der Herzinsuffizienz erhalten. Ebenso wird das Prostatakrebsmittel Nubeqa, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,5 Millionen Euro erzielte, für eine dritte Indikation auf den Markt gebracht, um metastasierten hormonsensitiven Prostatakrebs in Kombination mit Androgenentzugstherapie zu behandeln.
Ein weiteres vielversprechendes Projekt ist die hochdosierte Form des Augenmittels Eylea, die nach einer erfolgreichen Phase-3-Studie zur Behandlung des Makulaödems nach retinalem Venenverschluss in der EU zugelassen werden soll. Diese Formulierung hat das Potenzial, ein Blockbuster zu werden. Auch Asundexian, ein Blutverdünner, wird weiterentwickelt, nachdem er im Herbst 2023 als Nachfolger des Bayer-Bestsellers Xarelto nicht den erhofften Erfolg brachte. Die klinische Studie zur Schlaganfallprävention bei vorerkrankten Patienten soll 2025 abgeschlossen werden.
Bereits im Februar erhielt Bayer die erste EU-Zulassung für das Medikament Beyonttra zur Behandlung einer seltenen Herzmuskelerkrankung. Dieses Medikament basiert auf dem Wirkstoff Acoramidis des US-Unternehmens Bridgebio, dessen Europarechte sich Bayer vor einem Jahr gesichert hatte. Die Markteinführung von Beyonttra hat bereits begonnen.
Der bevorstehende Verlust des Patentschutzes für Xarelto wird Bayer ab diesem Jahr spürbar treffen, was zu einem Umsatzrückgang von bis zu 1,5 Milliarden Euro bis 2025 führen könnte. Trotz dieser Herausforderungen rechnet Bayer im Pharmageschäft erst ab 2027 wieder mit Wachstum.
Die Bayer-Aktie reagierte positiv auf diese Ankündigungen und legte im XETRA-Handel zeitweise um 1,34 Prozent auf 22,37 Euro zu. Spekulative Anleger können mit Knock-out-Produkten überproportional an den Kursbewegungen partizipieren.
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