MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen auf dem Bitcoin-Markt zeigen eine deutliche Korrektur, die durch eine Kombination aus wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischen Spannungen beeinflusst wird. Der Bitcoin-Preis ist unter die Marke von 82.000 US-Dollar gefallen, was auf eine anhaltende Volatilität hinweist, die durch externe Faktoren wie die bevorstehenden US-Zollentscheidungen verstärkt wird.
Der Bitcoin-Markt erlebt derzeit eine Phase der Unsicherheit, die sich in einem Rückgang des Preises unter 82.000 US-Dollar widerspiegelt. Diese Korrektur folgt auf einen Rückgang von 4,29 % in der Vorwoche und markiert einen der schwächsten ersten Quartale seit 2013. Die Unsicherheit wird durch den US Economic Policy Uncertainty Index (EPU) verstärkt, der mit einem Wert von 600 auf ein Niveau gestiegen ist, das 80 % höher liegt als während der globalen Finanzkrise 2008.
Die aktuelle Marktlage wird durch die bevorstehende Entscheidung der US-Regierung über neue Zölle weiter belastet. Diese Unsicherheit führt zu einem sogenannten ‘Risk-off’-Sentiment, bei dem Investoren dazu neigen, sich von risikoreichen Anlagen wie Kryptowährungen abzuwenden und stattdessen in sicherere Werte wie Gold zu investieren. Historisch gesehen gehen solche Phasen der Unsicherheit oft mit erhöhter Volatilität einher, was sich auch auf den Kryptomarkt auswirkt.
Ein weiterer Faktor, der die Unsicherheit verstärkt, ist die mögliche Erhöhung der Zölle durch die US-Regierung, die am Mittwoch bekannt gegeben werden soll. Berichten zufolge erwägt das Team von Präsident Trump eine Erhöhung der Zölle um bis zu 20 %, was die Spannungen auf den globalen Märkten weiter anheizen könnte. Diese Entwicklungen könnten kurzfristig zu weiteren Verkäufen auf dem Kryptomarkt führen.
Langfristig könnte jedoch die Rolle von Bitcoin als Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit an Bedeutung gewinnen. Sollte die Inflation weiter steigen und die traditionellen Märkte schwächeln, könnten Kryptowährungen wie Bitcoin von einer erhöhten Nachfrage profitieren. Die historische Korrelation zwischen EPU-Schocks und Krypto-Volumen unterstützt diese Aussicht, auch wenn kurzfristige Risiken aufgrund der breiteren Marktdynamik bestehen bleiben.
Die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin zeigt derzeit eine Abschwächung. Laut Coinglass verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs in der vergangenen Woche einen milden Nettozufluss von 196,40 Millionen US-Dollar, verglichen mit 744,30 Millionen US-Dollar in der Vorwoche. Für eine nachhaltige Erholung des Bitcoin-Preises ist eine stärkere Nachfrage von institutionellen Investoren erforderlich.
Technisch gesehen zeigt der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tageschart einen Wert von 40, was auf eine starke bärische Dynamik hinweist. Sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen, könnte der Bitcoin-Preis das nächste Unterstützungsniveau bei 78.258 US-Dollar testen. Eine Erholung könnte jedoch den Preis wieder in Richtung des Widerstands bei 85.000 US-Dollar treiben, wobei ein erfolgreicher Durchbruch über dieses Niveau eine Erholung bis zur psychologisch wichtigen Marke von 90.000 US-Dollar ermöglichen könnte.
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