HANNOVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Auf der Hannover Messe nutzte Bundeskanzler Olaf Scholz die Gelegenheit, um vor den Gefahren des Protektionismus zu warnen und die Notwendigkeit von Strukturreformen zu betonen.
Auf der Hannover Messe, einem der bedeutendsten Industrieevents weltweit, warnte Bundeskanzler Olaf Scholz eindringlich vor den Gefahren des Protektionismus. Er betonte, dass keine Nation, einschließlich der USA oder China, in der Lage sei, spezialisierte Produkte in Isolation zu entwickeln. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA neue Zölle angekündigt haben, die das globale Wirtschaftswachstum bedrohen könnten.
Scholz nutzte die Messe auch, um sich über die neuesten technologischen Entwicklungen zu informieren. Bei Bosch Rexroth lag der Schwerpunkt auf der Batteriefertigung, während bei Siemens ein Bioreaktor zur Arzneimittelherstellung im Mittelpunkt stand. Diese Innovationen zeigen das Potenzial der deutschen Industrie, sich in zukunftsweisenden Technologien zu behaupten.
Die Messe bot zudem eine Plattform für Industrievertreter, ihre Forderungen nach Strukturreformen zu erneuern. Der Präsident des Elektro- und Digitalindustrieverbandes ZVEI, Gunther Kegel, betonte die Notwendigkeit, die Investitionen der neuen Regierung effektiv umzusetzen. Ohne umfassende Reformen, wie niedrigere Steuern und weniger Bürokratie, könnten diese Investitionen verpuffen.
Ein weiteres zentrales Thema war die Warnung vor kriegerischen Auseinandersetzungen, insbesondere im Hinblick auf die Ukraine. Scholz appellierte an eine Rückkehr zu einer friedlichen Weltordnung und hob hervor, dass die aktuellen Konflikte die globalen Märkte destabilisieren könnten.
Die Messe, die rund 4000 Aussteller aus über 60 Ländern vereinte, präsentierte auch Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Siemens stellte einen Industrial Copilot vor, während Microsoft einen KI-gestützten Assistenten präsentierte. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung von KI in der modernen Industrie.
Insgesamt bleibt die Frage, wie die nächste Regierung unter der Führung von CDU-Chef Friedrich Merz auf die Forderungen der Industrie reagieren wird. Die Erwartungen sind hoch, dass die neue Regierung die notwendigen Reformen umsetzt, um Deutschland als führenden Industriestandort zu stärken.
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