MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Unsicherheiten an den europäischen Aktienmärkten nehmen zu, da die unvorhersehbare Zollpolitik der USA unter Präsident Donald Trump weiterhin für Verunsicherung sorgt.
Die europäischen Aktienmärkte starteten die Woche mit deutlichen Verlusten, was auf die sprunghafte Zollpolitik der USA zurückzuführen ist. Unter der Führung von Präsident Donald Trump wurden neue Zölle angekündigt, die insbesondere die Automobilindustrie hart treffen könnten. Diese Maßnahmen verunsichern Investoren, die nun verstärkt in sichere Anlagen wie Gold investieren. Der Preis für ein Kilo Gold überschritt erstmals die Marke von 93.000 Euro.
Der DAX fiel um 1,3 Prozent auf 22.163 Punkte und notierte zeitweise unter der psychologisch wichtigen 22.000er Marke. Auch der Euro-Stoxx-50 verzeichnete einen Rückgang von 1,6 Prozent. Besonders betroffen waren die Automobilwerte, die im Schnitt um 2,6 Prozent nachgaben. Ab dem 2. April sollen neue US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle importierten Autos und Autoteile in Kraft treten, was die Branche zusätzlich belastet.
Die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung in den USA wächst, da die jüngsten Wirtschaftsdaten auf eine mögliche Stagflation hindeuten. Dies bedeutet, dass die Inflation steigt, während das Wirtschaftswachstum stagniert. Auch in Europa könnten die US-Zölle das erwartete Wirtschaftswachstum dämpfen. Investoren hoffen, dass die Reaktion der Kapitalmärkte Trump dazu bewegen könnte, mildere Zölle in Betracht zu ziehen.
Goldman Sachs prognostiziert, dass die durchschnittlichen US-Zölle auf 15 Prozent steigen könnten, was 5 Prozentpunkte mehr sind als bisher erwartet. Diese Entwicklung könnte die konjunkturellen Aussichten weiter eintrüben. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte angesichts des rückläufigen Inflationsdrucks in Deutschland eine Zinspause einlegen. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg im März um 0,4 Prozent, was unter den Erwartungen der Volkswirte lag.
In Schweden standen die Aktien von Fortnox im Fokus, die nach einem Übernahmeangebot um 33 Prozent zulegten. In Deutschland hingegen verlor die Aktie von Cancom 15,1 Prozent, nachdem die DZ Bank einen enttäuschenden Ausblick für 2025 attestierte. Auch die Aktien von International Consolidated Airlines und Lufthansa verzeichneten Verluste, da Virgin Atlantic eine Abschwächung der US-Nachfrage nach transatlantischen Reisen meldete.
Die Kapitalmärkte hoffen auf eine Stabilisierung, doch die Unsicherheit bleibt hoch. Die Frage, ob die USA ihre Abhängigkeit von ausländischen Waren reduzieren und die heimische Wirtschaft stärken können, bleibt offen. Kurzfristig könnte die Zollpolitik die konjunkturellen Aussichten weiter belasten, während die Hoffnung auf mildere Zölle bestehen bleibt.
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