NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Börsen stehen zu Beginn der Woche unter starkem Druck, da die Unsicherheit über die Handelsstrategie der USA und die wirtschaftlichen Aussichten zunimmt.
Die US-Börsen erleben einen schwierigen Wochenstart, da die Futures der großen Aktienindizes vorbörslich bis zu 1,4 Prozent im Minus liegen. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, am Mittwoch Details zu geplanten Strafzöllen bekanntzugeben, sorgt für Nervosität unter den Anlegern. Diese Zölle könnten umfassender ausfallen als bisher angedroht, was die Angst vor einem weltweiten Handelskrieg schürt, der das Wirtschaftswachstum erheblich beeinträchtigen könnte.
Besonders betroffen sind Technologiewerte, die stark unter Druck stehen. Die Aktie von NVIDIA, einem führenden Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, fällt vorbörslich um 3,6 Prozent. Auch das von NVIDIA unterstützte KI-Startup Coreweave verzeichnete ein enttäuschendes Börsendebüt, was die Befürchtungen verstärkt, dass der KI-Hype seinen Höhepunkt überschritten haben könnte. Palantir und Tesla gehören ebenfalls zu den Verlierern des Tages.
Der Dollar zeigt sich stabil, nachdem er am Freitag durch Konjunkturskepsis belastet wurde. Anleger suchen nach sicheren Häfen und investieren in Staatsanleihen, deren Renditen im Gegenzug sinken, sowie in Gold, das von Rekord zu Rekord klettert. Die Ölpreise tendieren freundlich, gestützt durch die Drohung Trumps, zusätzliche Strafzölle auf Importe aus Ländern zu erheben, die russisches Öl kaufen, falls Russland eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine verhindere.
Die wirtschaftlichen Daten der kommenden Tage werden von den Anlegern genau beobachtet, um zu erkennen, ob der Zollstreit bereits Spuren hinterlassen hat. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago und die Zahl der offenen Stellen aus dem Februar stehen auf der Agenda. Der Arbeitsmarktbericht für März, der am Freitag veröffentlicht wird, gilt als das wichtigste Konjunkturdatum der Woche.
Die Opec hat angekündigt, die Fördermenge zu erhöhen, was den Anstieg der Ölpreise bremst. Gleichzeitig droht Trump, den Iran zu bombardieren, falls keine Einigung über das Atomprogramm des Landes erzielt werde. Diese geopolitischen Spannungen tragen zur Unsicherheit an den Märkten bei und verstärken die Volatilität.
In dieser Gemengelage trennen sich Anleger vor allem von Technologiewerten, da die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Handelsbeziehungen und die wirtschaftlichen Aussichten groß ist. Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die Märkte stabilisieren können oder ob die Talfahrt weitergeht.
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