MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der Cyberbedrohungen haben Sicherheitsforscher kürzlich bedeutende Entdeckungen über die Aktivitäten von Advanced Persistent Threat (APT) Gruppen aus China und Russland gemacht. Diese Entwicklungen werfen ein neues Licht auf die Methoden und Ziele der Angreifer, die weltweit für Unsicherheit sorgen.
Die jüngsten Enthüllungen über die Aktivitäten von China-verbundenen Advanced Persistent Threat (APT) Gruppen und einer russischen Cyberkriminalitätsorganisation verdeutlichen die anhaltende Bedrohung durch staatlich unterstützte Hacker. Forscher haben eine jahrelange Web-Shell-Attacke aufgedeckt, die von einer China-nahen APT-Gruppe namens Weaver Ant orchestriert wurde. Diese Gruppe zeigte bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit und Ausdauer, indem sie ihre Taktiken, Techniken und Verfahren (TTPs) kontinuierlich anpasste, um der Entdeckung zu entgehen.
Der Sicherheitsdienstleister Sygnia hat detaillierte Einblicke in die Aktivitäten von Weaver Ant veröffentlicht, nachdem er einen Cyberangriff auf ein Telekommunikationsunternehmen in Asien entdeckt hatte. Die Forscher von Sygnia empfehlen, zur Verteidigung gegen solche mehrschichtigen Angriffe relevante Protokollierung und Überwachung, starke Zugangskontrollmaßnahmen sowie den Einsatz von Bedrohungserkennungs- und Reaktionstechnologien zu implementieren.
Ein weiteres Beispiel für die Bedrohung durch chinesische Hacker ist die Enthüllung einer weitreichenden Spionagekampagne namens FishMedley, die von einer Gruppe namens FishMonger im Auftrag der chinesischen Regierung durchgeführt wurde. Diese Gruppe, auch bekannt als Aquatic Panda, war für den chinesischen APT-Auftragnehmer iSoon tätig. Die Kampagne zielte auf Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen in Ländern wie Taiwan, Ungarn, der Türkei, Thailand, den USA und Frankreich ab.
Obwohl FishMonger nicht für besonders ausgeklügelte TTPs bekannt ist, wurde die Effizienz der Gruppe bei der Erreichung ihres Ziels, vertrauliche Daten zu stehlen, von den Forschern hervorgehoben. Diese Enthüllungen unterstreichen die Notwendigkeit, sich gegen solche Bedrohungen zu wappnen und die Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich zu verbessern.
Auf der anderen Seite der Welt haben Forscher Details über einen Initial Access Broker (IAB) namens Raspberry Robin veröffentlicht, der Angriffe im Auftrag der höchsten Ebenen der russischen Regierung erleichtert. Laut einem Bericht von Silent Push, einem Cyber-Intelligence-Unternehmen, hat sich der IAB von seinen Anfängen im Jahr 2019, als er Ziele durch infizierte USBs angriff, zu fortschrittlicheren Taktiken entwickelt.
Raspberry Robin nutzt nun kompromittierte Netzwerk-Speicherboxen, Router und IoT-Geräte sowie ausgeklügelte Malware-Verschleierungstechniken. Die Ziele der Gruppe haben sich von Fertigungs- und Technologieorganisationen auf Regierungsbehörden in Lateinamerika, Australien und Europa sowie auf Opfer in den Bereichen Öl und Gas, Transport, Einzelhandel und Bildung ausgeweitet.
Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und die Sicherheitsstrategien kontinuierlich zu aktualisieren, um den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen durch staatlich unterstützte Hackergruppen entgegenzuwirken. Die Erkenntnisse der Forscher bieten wertvolle Hinweise darauf, wie Unternehmen und Organisationen ihre Verteidigungsmaßnahmen stärken können, um sich gegen diese Bedrohungen zu schützen.
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