NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanischen Aktienmärkte stehen unter erheblichem Druck, da die Sorge um eine mögliche Stagflation die Anleger verunsichert. Diese wirtschaftliche Situation, die durch stagnierendes Wachstum bei gleichzeitiger Inflation gekennzeichnet ist, könnte die geldpolitischen Spielräume der US-Notenbank Fed erheblich einschränken.

Die jüngsten Entwicklungen an den US-Börsen haben die Verluste der vergangenen Tage weiter verschärft. Neben den drohenden Handelskonflikten belasten vor allem die aktuellen Inflationsdaten und die getrübte Stimmung der US-Verbraucher die Märkte. Experten der niederländischen Großbank ING warnen, dass die Angst vor einer Stagflation zunimmt und die Fähigkeit der Fed, die Zinsen weiter zu senken, einschränken könnte.

Der Dow Jones Industrial, der führende US-Leitindex, verlor am Freitag 1,69 Prozent und schloss bei 41.583,90 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies einen Verlust von einem Prozent. Der S&P 500 fiel um 1,97 Prozent auf 5.580,94 Punkte, während der Nasdaq 100, belastet durch die sogenannten ‘Glorreichen Sieben’ der Tech-Werte, um 2,61 Prozent auf 19.281,40 Punkte abrutschte. Diese Entwicklungen haben alle drei Indizes unter ihre 200-Tage-Linien gedrückt, was auf einen angeschlagenen langfristigen Trend hinweist.

Die Inflationssorgen wurden durch einen Anstieg der Kernrate der persönlichen Konsumausgaben verstärkt, die im Februar auf 2,8 Prozent stieg. Diese Kennzahl, die von der Fed stark beachtet wird, übertraf die Erwartungen der Experten, die mit 2,7 Prozent gerechnet hatten. Der sogenannte PCE-Kerndeflator ist ein wichtiger Indikator für die Preisentwicklung, wobei schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden.

Zusätzlich trübte sich das Konsumklima der US-Verbraucher weiter ein. Die von der Universität ermittelte zweite Schätzung fiel mit 57,0 Punkten auf den tiefsten Stand seit November 2022. Dies markiert den dritten Rückgang in Folge und übertraf die pessimistischeren Erwartungen der Volkswirte, die mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 57,9 Punkten gerechnet hatten.

Unter den ‘Glorreichen Sieben’ der Tech-Werte verzeichneten alle deutliche Verluste. NVIDIA hielt sich mit einem Minus von 1,6 Prozent noch am besten, während Alphabet mit einem Rückgang von 4,9 Prozent das Schlusslicht bildete. Im Dow war Amazon mit einem Minus von 4,3 Prozent der schwächste Wert.

Ein weiterer bemerkenswerter Kursrutsch war bei den Aktien von Lululemon zu verzeichnen, die um 14,2 Prozent nachgaben. JPMorgan verwies auf einen vorsichtigen Ausblick des Unternehmens, der die Erwartungen verfehlte, obwohl die Quartalszahlen des Sportmodeherstellers solide waren.

Rätselhaft blieb der dramatische Einbruch der Aktien von Wolfspeed um 52 Prozent. Ein direkter Grund für den Ausverkauf war nicht ersichtlich, obwohl das Unternehmen kürzlich einen neuen Vorstandschef ernannt hatte. Robert Feurle, der vom Schweizer Chipkonzern Ams-Osram kommt, wird ab dem 1. Mai die Führung übernehmen.

Im Biotech-Sektor stiegen die Aktien von Curevac um 6,4 Prozent, während Biontech um 0,5 Prozent nachgaben. Das Europäische Patentamt hatte den Einspruch von Biontech im mRNA-Patentrechtsstreit weitgehend zurückgewiesen und das Patent von Curevac in geänderter Form aufrechterhalten.


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US-Börsen im Abwärtstrend: Stagflationsängste belasten Märkte
US-Börsen im Abwärtstrend: Stagflationsängste belasten Märkte (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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