NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngste Entscheidung von Goldman Sachs, seinen Führungskräften David Solomon und John Waldron Boni in Höhe von jeweils 80 Millionen US-Dollar zu gewähren, hat erhebliche Bedenken bei den Aktionären ausgelöst. Diese Boni, die vollständig in Aktien ausgezahlt werden und nicht an Leistungsbedingungen geknüpft sind, wurden von der Beratungsfirma Glass Lewis als ‘ungeheuerlich’ bezeichnet.
Die Entscheidung von Goldman Sachs, seinen Führungskräften David Solomon und John Waldron Boni in Höhe von jeweils 80 Millionen US-Dollar zu gewähren, hat erhebliche Bedenken bei den Aktionären ausgelöst. Diese Boni, die vollständig in Aktien ausgezahlt werden und nicht an Leistungsbedingungen geknüpft sind, wurden von der Beratungsfirma Glass Lewis als ‘ungeheuerlich’ bezeichnet. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht empfahl der Proxy-Berater den Aktionären, gegen diese Vergütungspläne zu stimmen.
Goldman Sachs hatte die fünfjährigen Retentionsboni im Januar angekündigt, um sicherzustellen, dass die beiden Top-Manager im Unternehmen bleiben. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl es innerhalb der Bank Bedenken gab, dass die Aktionäre den sogenannten ‘Say on Pay’-Beschluss auf der Hauptversammlung ablehnen könnten. Die Bank argumentierte, dass der Wettbewerb um Talente hart sei und dass die Vergütung im Einklang mit der langfristigen Wertschöpfung für die Aktionäre stehe.
Die Struktur der Boni, die von der historischen Praxis der leistungsbasierten Aktienvergütung abweicht, hat bei den Aktionären für Unmut gesorgt. Glass Lewis kritisierte insbesondere die mangelnde Transparenz und die fehlende Bindung an Leistungsziele. Dies sei ein Grund, die Vergütungspläne abzulehnen, so der Bericht.
Im Vergleich zu anderen großen Banken wie JPMorgan und Morgan Stanley sind die Boni von Goldman Sachs außergewöhnlich hoch. JPMorgan hatte im vergangenen Jahr eine ähnliche Aktion erlebt, als die Aktionäre gegen eine Sondervergütung für CEO Jamie Dimon stimmten. Diese Entscheidung führte dazu, dass JPMorgan versprach, in Zukunft keine Sondervergütungen mehr zu gewähren.
Innerhalb von Goldman Sachs gibt es seit Wochen Bedenken, dass die Aktionäre den Vergütungsplänen nicht zustimmen könnten. Zu den größten Investoren der Bank gehören Vanguard, BlackRock und State Street. Ein Nein der Aktionäre würde eine öffentliche Rüge für die Bank darstellen, auch wenn die Abstimmung nicht bindend ist.
Glass Lewis warnte die Aktionäre auch vor dem neuen Carried-Interest-Vergütungsplan für Führungskräfte, der die Bewertung der Vergütungsstrukturen vor der Auszahlung der Boni erschwert. Diese Komplexität könnte es den Aktionären erschweren, die Angemessenheit der Vergütungen zu beurteilen.
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