MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die RENK-Aktie steht erneut im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Analysten, die sich über die zukünftigen Kursaussichten uneinig sind.
Die RENK-Aktie hat in letzter Zeit verstärkt das Interesse von Analysten geweckt, wobei die Meinungen über ihre zukünftige Entwicklung stark auseinandergehen. Während einige Experten optimistisch bleiben, zeigen sich andere zunehmend skeptisch. Diese Uneinigkeit spiegelt sich auch in den jüngsten Kursbewegungen wider, bei denen die Aktie im XETRA-Handel zeitweise um 3,44 Prozent auf 44,28 Euro fiel. Dies könnte darauf hindeuten, dass Anleger nach einer erfolgreichen Handelswoche Gewinne mitnehmen.
Das Analysehaus Warburg Research hat seine Einschätzung der RENK-Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft, obwohl das Kursziel von 36 Euro auf 41,50 Euro angehoben wurde. Analyst Christian Cohrs betont, dass die Aktie nach der jüngsten Rallye das Aufwärtspotenzial bereits eingepreist habe, auch wenn die Unternehmenszahlen den Erwartungen entsprachen. Diese vorsichtige Haltung könnte auf eine allgemeine Unsicherheit im Marktumfeld hinweisen, die durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt wird.
Im Gegensatz dazu bleibt Jefferies optimistisch und empfiehlt den Kauf der RENK-Aktie. Analystin Chloe Lemarie sieht in den steigenden Verteidigungsausgaben Deutschlands eine Chance für RENK, insbesondere wenn diese Ausgaben bis 2028 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ansteigen könnten. Die genaue Auswirkung auf RENK wird sich jedoch erst nach Bekanntgabe der NATO-Anforderungen im Juni klären. Ihr Kursziel von 44 US-Dollar liegt nahe dem aktuellen Kursniveau, was auf eine stabile Bewertung hindeutet.
RENK gehört zu den Unternehmen, die von der aktuellen Rüstungseuphorie profitieren. Zusammen mit anderen Rüstungsfirmen wie HENSOLDT und Rheinmetall verzeichnete RENK einen Rekordauftragseingang von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2024 und übertraf erstmals die Umsatzmarke von 1,1 Milliarden Euro. Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum, mit prognostizierten Erlösen von über 1,3 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT zwischen 210 und 235 Millionen Euro.
Mittelfristig plant RENK, bis 2028 einen Umsatz von zwei Milliarden Euro zu erreichen, während das bereinigte EBIT bis 2027 auf 300 Millionen Euro steigen soll. Diese Ziele berücksichtigen jedoch noch nicht die potenziell steigenden Verteidigungsausgaben in der EU, die den Markt für Rüstungsunternehmen weiter ankurbeln könnten. Die Unsicherheiten in der geopolitischen Lage und die damit verbundenen Verteidigungsstrategien könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen.
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