MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Halbleiterbranche steht erneut im Rampenlicht, da Anleger nach einem Rückgang der Chipaktien wieder Hoffnung schöpfen. Doch die Unsicherheiten, die durch die US-Zollpolitik und die bevorstehenden Exportbeschränkungen der Trump-Administration entstehen, werfen einen Schatten auf die Zukunft von Branchenriesen wie NVIDIA und AMD.
Die Halbleiterbranche erlebt derzeit eine Phase der Unsicherheit, die durch die erratische Zollpolitik der Trump-Administration verstärkt wird. Chipaktien, darunter prominente Namen wie NVIDIA und AMD, haben zuletzt an Wert verloren, was bei Anlegern Besorgnis ausgelöst hat. Trotz dieser Herausforderungen gibt es jedoch auch Anzeichen von Optimismus, da einige Marktteilnehmer auf eine Entspannung der Zollpolitik hoffen.
Ein wesentlicher Faktor, der die Unsicherheit in der Branche verstärkt, sind die von der vorherigen Biden-Administration eingeführten Exportbeschränkungen für KI-Chips. Diese Beschränkungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Geschäfte von Unternehmen wie NVIDIA haben, die stark auf den Verkauf von KI-Chips angewiesen sind. Analysten wie Ben Reitzes von Melius Research warnen davor, dass die Trump-Administration diese Beschränkungen beibehalten könnte, was zusätzliche Herausforderungen für die Branche mit sich bringen würde.
Die Unsicherheit wird durch branchenspezifische Probleme verstärkt, wie die Veröffentlichung des Sprachmodells DeepSeek-R1 durch das chinesische Startup DeepSeek, das Zweifel an der Dominanz von NVIDIA im KI-Chip-Markt aufkommen ließ. Diese Entwicklungen haben nicht nur NVIDIA, sondern auch andere Halbleiterhersteller unter Druck gesetzt.
Ein Lichtblick für die Branche ist die Hoffnung, dass die Trump-Administration weniger weitreichende Zölle verhängen könnte als ursprünglich befürchtet. Diese Aussicht hat einige Anleger dazu veranlasst, wieder in Chipaktien zu investieren. Dennoch bleibt die Frage offen, wie die Regierung mit den bestehenden Exportbeschränkungen umgehen wird, die Mitte Mai in Kraft treten sollen, sofern keine Änderungen vorgenommen werden.
Unternehmen wie Broadcom und Marvell Technology scheinen weniger von den Beschränkungen betroffen zu sein, da ihre Produkte entweder unter den Schwellenwerten liegen oder ihre wichtigsten Kunden in den USA ansässig sind. Für AMD sieht die Lage ebenfalls besser aus, nachdem Oracle kürzlich eine große Bestellung für seine KI-Beschleuniger-Chips aufgegeben hat, was auf eine vertiefte Geschäftsbeziehung hindeutet.
Die Zukunft der Halbleiterbranche bleibt ungewiss, da die Deadline für die Exportbeschränkungen näher rückt und die Unsicherheit über die Auswirkungen auf die Geschäfte von Unternehmen wie NVIDIA anhält. Anleger sollten die Entwicklungen genau beobachten, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
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