CLEVELAND / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Technologien, die ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurden, finden zunehmend Anwendung in der medizinischen Überwachung auf der Erde. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Transformation von NASA-Technologie zur Verbesserung der Herzüberwachung, die das Leben von Patienten mit Herzinsuffizienz erheblich erleichtert.
Die Vorstellung, dass Technologien, die für die Raumfahrt entwickelt wurden, nun in der medizinischen Überwachung eingesetzt werden, ist faszinierend. Ein Paradebeispiel dafür ist die Anwendung von NASA-Technologie zur Verbesserung der Herzüberwachung. Diese Technologie, die ursprünglich für die Überwachung der Gesundheit von Astronauten auf der Internationalen Raumstation entwickelt wurde, hat sich als äußerst nützlich für Patienten mit Herzinsuffizienz erwiesen.
Kim Vanderpool, eine 58-jährige Patientin, die an kongestiver Herzinsuffizienz leidet, profitiert von dieser Innovation. Die Technologie, die ihr hilft, wurde ursprünglich von NASA-Ingenieuren entwickelt, um die Gesundheit von Astronauten während Langzeitmissionen im All zu überwachen, ohne dass zahlreiche Kabel und Sensoren erforderlich sind. Dies führte zur Entwicklung eines tragbaren, drahtlosen Überwachungssystems.
Im Jahr 2003 patentierten Rainee Simmons und Felix Miranda von der NASA ein solches System, das aus einem Sensor und einem Gerät zur Datenübertragung besteht. Drei Jahre später interessierten sich Dr. Anthony Nunez und Harry Rowland für diese Technologie und gründeten das Unternehmen Endotronix, um sie weiterzuentwickeln. Das Ergebnis ist das Cordella Pulmonary Artery Sensor System, das im Juni 2024 von der FDA zugelassen wurde.
Dieses System ermöglicht es Ärzten, den Druck in der Lungenarterie zu überwachen, was indirekt Aufschluss über den Zustand des Herzens gibt. Seit seiner Einführung wurde es bei über 500 Patienten eingesetzt, darunter auch bei Kim Vanderpool. Ihr Kardiologe kann nun ihre Vitalwerte aus der Ferne überwachen und die Behandlung entsprechend anpassen.
Die Vorteile dieser Technologie sind offensichtlich: Patienten müssen nicht mehr ständig ins Krankenhaus, und Ärzte können die Behandlung präziser gestalten. Für Kim Vanderpool bedeutet dies eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie ist begeistert davon, dass eine Technologie, die ursprünglich für Astronauten entwickelt wurde, nun ihr Leben erleichtert.
Die NASA-Ingenieure Simmons und Miranda sind stolz darauf, dass ihre Arbeit nicht nur der Raumfahrt, sondern auch der Menschheit insgesamt zugutekommt. Sie hoffen, dass diese Technologie auch in zukünftigen NASA-Missionen eingesetzt wird, obwohl sie zunächst das Human Research Program durchlaufen muss, um die Anforderungen für den Einsatz im Weltraum zu erfüllen.
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