PARIS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Nach dem Rückzug aus Deutschland im Januar plant Tupperware ein Comeback in Europa. Der französische Unternehmer Cédric Meston hat den französischen Zweig des US-Haushaltswarenherstellers übernommen und will die Marke in mehreren europäischen Ländern wiederbeleben.
Die ikonische Marke Tupperware, bekannt für ihre innovativen Frischhaltedosen und Küchenutensilien, steht vor einem möglichen Comeback in Europa. Nachdem das Unternehmen Anfang des Jahres seine Geschäfte in Deutschland eingestellt hatte, gibt es nun Hoffnung auf eine Rückkehr. Der französische Unternehmer Cédric Meston hat den französischen Zweig von Tupperware übernommen und plant, die Marke in mehreren europäischen Ländern, darunter Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und Polen, wiederzubeleben.
Meston verhandelt derzeit mit der US-Muttergesellschaft über die notwendigen Lizenzen für den Vertrieb in diesen Ländern. In diesen Märkten gibt es etwa 20.000 selbstständige Vertriebspartner, die traditionell über sogenannte “Tupperpartys” die Produkte direkt an die Kunden verkaufen. Diese Partys waren einst das Herzstück des Tupperware-Geschäftsmodells, das auf persönlichen Empfehlungen und direktem Kundenkontakt basierte.
Der Niedergang von Tupperware in den letzten Jahren ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Der Umsatz des Unternehmens fiel im Jahr 2022 auf 1,3 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von 42 Prozent im Vergleich zu fünf Jahren zuvor entspricht. Der zunehmende Wettbewerb durch andere Haushaltswarenhersteller, der Aufstieg des Online-Handels und die wachsende Beliebtheit von Essenslieferdiensten haben das traditionelle Geschäftsmodell von Tupperware unter Druck gesetzt.
Die Übernahme durch Meston könnte jedoch eine neue Ära für Tupperware in Europa einläuten. Mit einem frischen Ansatz und möglicherweise neuen Vertriebsstrategien könnte die Marke wieder an Popularität gewinnen. Experten sehen in der Rückkehr von Tupperware eine Chance, das Geschäftsmodell zu modernisieren und an die heutigen Marktbedingungen anzupassen.
Die Herausforderung besteht darin, die Marke in einem zunehmend digitalen und wettbewerbsintensiven Marktumfeld neu zu positionieren. Meston könnte dabei auf innovative Marketingstrategien setzen, um jüngere Zielgruppen zu erreichen und das Interesse an den Produkten neu zu entfachen. Die Möglichkeit, Tupperware-Produkte online zu vertreiben, könnte ebenfalls eine Rolle in der Neuausrichtung spielen.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Tupperware unter der Führung von Meston in Europa wieder Fuß fassen kann. Sollte der Plan erfolgreich sein, könnte dies ein Beispiel für die Wiederbelebung einer traditionsreichen Marke in einem modernen Kontext sein. Die Branche wird gespannt beobachten, wie sich Tupperware in diesem neuen Kapitel entwickelt.
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