MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die DAX-Unternehmen stehen 2024 vor einer komplexen Herausforderung: Während der Umsatz und der operative Gewinn leicht gestiegen sind, verzeichneten sie gleichzeitig einen Rückgang der Mitarbeiterzahlen. Diese Entwicklung spiegelt die wirtschaftlichen Unsicherheiten wider, mit denen Deutschland derzeit konfrontiert ist.
Die DAX-Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 eine gemischte Bilanz vorgelegt. Während der Umsatz um 0,3 Prozent und der operative Gewinn um 2,9 Prozent gestiegen sind, ist die Zahl der Mitarbeiter um 0,5 Prozent gesunken. Diese Entwicklung ist vor allem auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die geopolitischen Herausforderungen zurückzuführen, die Deutschland derzeit belasten.
Eine Untersuchung der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt, dass die Zahl der Mitarbeiter in den DAX-Unternehmen nach jahrelangem Wachstum erstmals leicht gesunken ist. Im Jahr 2024 waren es etwa 4,05 Millionen Mitarbeiter, was einem Rückgang von etwa 19.300 Stellen entspricht. Etwa die Hälfte der Unternehmen meldete einen Personalabbau, wobei nur 36 der 40 börsennotierten Konzerne entsprechende Zahlen angaben.
Die Erwartungen an große Zuwächse in Umsätzen oder Gewinnen bleiben verhalten, so Jan Brorhilker, Managing Partner bei EY. Angesichts massiver geopolitischer Herausforderungen und eines drohenden Zollstreits mit den USA erscheinen drastische Sparmaßnahmen als notwendig. Jüngste Ankündigungen von Audi und Siemens über den Abbau Tausender Stellen verstärken diesen Trend.
Trotz dieser Umstände gelang es den DAX-Unternehmen, ihren Umsatz um 0,3 Prozent zu steigern, während der operative Gewinn sogar um 2,9 Prozent zulegte. Dies ist auf starke Geschäfte innerhalb Europas und ein solides Abschlussquartal zurückzuführen. Der Bericht zeigt jedoch gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen auf.
Die Automobilindustrie verzeichnete einen Umsatzrückgang von drei Prozent, während der Gewinn drastisch um 26 Prozent sank. Im Gegensatz dazu erlebten Unternehmen wie MTU Aero Engines und Rheinmetall einen Umsatzsprung von über einem Drittel aufgrund der erhöhten Nachfrage in ihren Sektoren.
Ungeachtet dieser Herausforderungen bleibt die Vormachtstellung der Autobauer im Umsatzranking unangefochten. VW führt mit einem Erlös von 324,6 Milliarden Euro vor Allianz, Mercedes-Benz und BMW. Gleichzeitig überholte die Deutsche Telekom VW im Rennen um den höchsten operativen Gewinn und verzeichnete beeindruckende 26,3 Milliarden Euro.
Bemerkenswert ist, dass trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten 60 Prozent der Unternehmen Umsatzzuwächse erzielen konnten. Dies wird von Henrik Ahlers von EY positiv bewertet, auch wenn einige Firmen Verluste erlitten. Einige Konzerne erzielten Rekordzahlen oder stellten sogar neues Personal ein, was zeigt, dass der wirtschaftliche Pfad differenzierter ist, als er auf den ersten Blick scheint.
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