MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Diskussion um Bitcoin als digitales Gold ist in vollem Gange. Während einige Investoren in der Kryptowährung eine moderne Alternative zu Gold sehen, gibt es auch kritische Stimmen, die vor den Risiken warnen.
Bitcoin wird oft als das digitale Gold unserer Zeit bezeichnet. Diese Analogie basiert auf der Vorstellung, dass Bitcoin, ähnlich wie Gold, als sicherer Hafen und Wertaufbewahrungsmittel fungieren kann. Doch wie stichhaltig ist dieser Vergleich wirklich? Die Geschichte zeigt, dass solche Analogien oft Risiken verbergen, die zu erheblichen finanziellen Krisen führen können.
Ein Blick zurück auf die Finanzkrise von 2008 verdeutlicht, wie gefährlich falsche Analogien sein können. Damals wurden hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS) mit Anleihen verglichen, was viele Investoren in die Irre führte. Diese Papiere wurden von denselben Ratingagenturen bewertet wie Anleihen, obwohl sie ganz andere Risiken bargen. Diese Fehleinschätzung trug maßgeblich zur Krise bei.
Bitcoin wird heute als digitales Gold vermarktet, was seine moderne, digitale Natur als Wertaufbewahrungsmittel betont. Es ist dezentralisiert und nicht von Zentralbanken kontrolliert, was es für technologiebegeisterte Investoren attraktiv macht. Doch während Gold physische Eigenschaften hat, die es für verschiedene Anwendungen nützlich machen, fehlt Bitcoin diese materielle Grundlage.
Die Struktur des Wertes von Bitcoin ist weniger transparent als die von Gold. Dies hat zu spekulativen Handelsaktivitäten geführt, bei denen viele Investoren nicht über das notwendige Fachwissen verfügen, um die langfristigen Aussichten richtig einzuschätzen. Diese Intransparenz erinnert an die MBS-Krise, bei der viele Investoren nicht wussten, welche Risiken sie tatsächlich eingegangen waren.
Ein weiteres Problem ist die Fragmentierung und mangelnde Transparenz der Bitcoin-Besitzverhältnisse. Während die Blockchain-Technologie eine öffentliche Datenbank der Bitcoin-Transaktionen bietet, bleibt unklar, wer tatsächlich wie viel Bitcoin besitzt. Diese Unsicherheit birgt systemische Risiken, ähnlich wie bei den MBS vor der Finanzkrise.
Die Parallelen zwischen Bitcoin und den MBS sind auffallend. Beide wurden als sichere Investitionen vermarktet, obwohl sie erhebliche Risiken bergen. Während MBS letztlich durch reale Vermögenswerte wie Immobilien abgesichert waren, fehlt Bitcoin eine solche Absicherung. Dies könnte die negativen Konsequenzen der Analogie von Bitcoin zu Gold noch verstärken.
Für Investoren, die nicht auf Spekulation aus sind, könnte es ratsam sein, sich von Bitcoin und anderen Kryptowährungen fernzuhalten. Die Risiken, die mit einer solchen Investition verbunden sind, könnten sich als zu hoch erweisen, insbesondere wenn die Geschichte sich wiederholt.
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