MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Siemens Energy sieht sich derzeit mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, da die Befürchtungen einer möglichen “KI-Blase” die Investoren verunsichern und den Aktienkurs belasten.
Siemens Energy, ein bedeutender Akteur im Energiesektor, steht aktuell unter Druck. Die Sorge um eine mögliche “KI-Blase” hat die Investoren verunsichert und zu einem Rückgang des Aktienkurses geführt. Trotz positiver Nachrichten über den Verkauf des indischen Windenergiegeschäfts konnte dies den Kurs nicht stabilisieren.
Der Enthusiasmus rund um Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Monaten stark zugenommen. Doch nun warnt der chinesische Internetgigant Alibaba, vertreten durch Manager Joe Tsai, vor einer drohenden Blase im KI-Sektor. Tsai äußerte Bedenken über einen möglichen Überbau an Kapazitäten, der die Nachfrage bei weitem übersteigen könnte.
Obwohl der DAX zu Beginn der Woche um 0,7 Prozent zulegen konnte, gehörten die Aktien von Siemens Energy mit einem Rückgang von 0,9 Prozent zu den größten Verlierern des deutschen Leitindex. Der Kurs fiel zeitweise sogar um mehr als vier Prozent und tendiert nun wieder in die Nähe der 21- und 50-Tage-Durchschnittslinien.
Siemens Energy wird von Investoren aufgrund seines Potenzials zur Erfüllung des hohen Energiebedarfs von Rechenzentren als chancenreiche KI-Beteiligung gehandelt. Der jüngste Kursanstieg, ausgelöst durch den KI-Boom, hatte die Aktie von ihrem Tiefststand bei 6,40 Euro im September 2023 bis zur Februarspitze beinahe verzehnfacht.
Marktakteure wie Microsoft und Softbank treiben ihre milliardenschweren Investitionen in KI-Technologien weiter voran. Trotz Tsais Mahnung, dass Investitionen oft ohne klar definierte Kundenvorstellungen über das Ziel hinausschießen, planen viele Unternehmen weiter. Seine Aussagen werden als möglicher Belastungsfaktor gesehen, nicht nur für Siemens Energy, sondern auch für Unternehmen wie Hochtief, die ebenfalls von der KI-Euphorie profitieren.
Unterdessen soll Siemens Energy an Verhandlungen zum Verkauf eines Großteils seines indischen Windenergiegeschäfts beteiligt sein. Diese Nachricht wurde von Anlegern zwar positiv aufgenommen, reichte jedoch nicht aus, um den Aktienkurs in die Gewinnzone zu bringen. Der Ausgang dieser Transaktion bleibt abzuwarten.
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