FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Commerzbank hat im vierten Quartal 2024 ihr US-Portfolio erheblich umstrukturiert und dabei insbesondere ihre Beteiligungen an den Technologiegiganten NVIDIA und Amazon reduziert. Diese Anpassungen spiegeln eine vorsichtigere Haltung gegenüber Tech-Aktien wider, die im letzten Jahresviertel deutlich wurde.
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Im vierten Quartal 2024 hat die Commerzbank signifikante Änderungen in ihrem US-Portfolio vorgenommen, indem sie ihre Beteiligungen an prominenten Technologiefirmen wie NVIDIA und Amazon drastisch reduzierte. Diese Entscheidung fiel in einer Zeit, in der institutionelle Investoren verpflichtet sind, ihre Investitionen vierteljährlich gegenüber der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC offenzulegen, sofern der Gesamtwert ihrer Anlagen 100 Millionen US-Dollar übersteigt. Die Commerzbank, mit einem US-Portfoliowert von rund 4,15 Milliarden US-Dollar, war ebenfalls von dieser Regelung betroffen.
Besonders auffällig war der Rückgang der Beteiligung an NVIDIA, einem führenden Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Grafikprozessoren. Die Commerzbank verkaufte 890.321 NVIDIA-Aktien, was einer Reduzierung um 50,9 Prozent entspricht. Trotz dieser massiven Verkäufe verblieben noch 857.826 NVIDIA-Titel im Depot, die zum Quartalsende einen Wert von 115,2 Millionen US-Dollar hatten. Diese Entwicklung führte dazu, dass NVIDIA von Platz drei auf Platz neun im Depot der Commerzbank abrutschte.
Auch bei Amazon, einem weiteren Tech-Giganten, nahm die Commerzbank erhebliche Anpassungen vor. Insgesamt wurden 383.538 Amazon-Aktien verkauft, was einer Reduzierung der Beteiligung um 48,03 Prozent entspricht. Diese Verkäufe führten dazu, dass Amazon aus den Top Ten der größten US-Aktienbeteiligungen der Commerzbank fiel und sich nur noch auf Platz 16 wiederfand.
Im Gegensatz dazu erhöhte die Commerzbank ihre Beteiligungen an anderen Unternehmen wie IBM und Procter & Gamble. IBM rückte durch den Zukauf von 271.718 Aktien auf Platz zehn im Depot vor, während die Beteiligung an Procter & Gamble um 71,90 Prozent aufgestockt wurde, was dem Unternehmen einen Platz unter den Top 5 sicherte.
Diese Umschichtungen spiegeln eine strategische Neuausrichtung der Commerzbank wider, die möglicherweise auf eine veränderte Einschätzung der Marktrisiken und -chancen im Technologiesektor hinweist. Die Bank scheint sich auf stabilere und weniger volatile Investments zu konzentrieren, was durch die Erhöhung der Anteile an Unternehmen wie Procter & Gamble und IBM unterstrichen wird.
Die Anpassungen im Portfolio der Commerzbank könnten auch als Reaktion auf die sich verändernden Marktbedingungen und die zunehmende Volatilität im Technologiesektor interpretiert werden. Experten vermuten, dass die Bank versucht, ihr Risiko zu diversifizieren und gleichzeitig von stabileren Renditen zu profitieren.
Insgesamt zeigt die Neuausrichtung der Commerzbank, dass selbst große Finanzinstitute ihre Strategien kontinuierlich anpassen müssen, um den sich wandelnden Marktbedingungen gerecht zu werden. Die Entwicklungen im vierten Quartal 2024 könnten ein Indikator für zukünftige Trends im Investmentverhalten institutioneller Anleger sein.
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