ST. CHARLES / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Behandlung von Alzheimer mit neuen Medikamenten wie Leqembi wirft Fragen auf, ob sie den Patienten tatsächlich mehr Zeit verschaffen können. Der Fall von Sue und Ken Bell zeigt die komplexen Herausforderungen und Hoffnungen, die mit diesen Therapien verbunden sind.
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Die Behandlung von Alzheimer bleibt eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Mit der Einführung neuer Medikamente wie Leqembi, das 2023 zugelassen wurde, gibt es Hoffnung, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Doch wie effektiv sind diese Behandlungen wirklich? Der Fall von Sue Bell, einer der ersten Patientinnen in den USA, die Leqembi erhielt, bietet Einblicke in die Chancen und Grenzen dieser Therapie.
Sue Bell begann 2020 mit der Einnahme von Leqembi, nachdem bei ihr im frühen Stadium Alzheimer diagnostiziert worden war. Ihr Ehemann Ken hoffte, dass das Medikament nicht nur ihre Symptome lindern, sondern auch anderen Patienten helfen könnte. Trotz anfänglicher Verbesserungen, wie einer Reise nach New York, verschlechterte sich Sues Zustand im Laufe der Jahre.
Leqembi und das ähnliche Medikament Kisunla zielen darauf ab, Beta-Amyloid aus dem Gehirn zu entfernen, eine Substanz, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird. Studien zeigen, dass diese Medikamente den Krankheitsverlauf verlangsamen können, jedoch ohne das Gedächtnis oder die kognitiven Fähigkeiten wiederherzustellen. Die Wirkung variiert stark von Patient zu Patient, was die Unsicherheit über den tatsächlichen Nutzen erhöht.
Die Kosten von über 25.000 US-Dollar pro Jahr und mögliche Nebenwirkungen wie Hirnschwellungen und Blutungen stellen weitere Hürden dar. Trotz dieser Herausforderungen sehen Experten wie Dr. Joy Snider von der Washington University School of Medicine in St. Louis in Leqembi einen bedeutenden Fortschritt in der Alzheimer-Behandlung.
Im Jahr 2024 entschieden sich Sue und Ken, die Behandlung zu beenden, da Sues Zustand sich weiter verschlechtert hatte. Ken beschreibt die Entscheidung als schwierig, aber notwendig, da die regelmäßigen Fahrten zur Klinik und die Infusionen keinen spürbaren Nutzen mehr brachten.
Für viele Patienten und ihre Angehörigen bleibt die Hoffnung, dass zukünftige Entwicklungen in der Alzheimer-Forschung zu noch effektiveren Behandlungen führen werden. Der Fall von Sue Bell zeigt, dass trotz der Fortschritte in der Medizin die persönliche Erfahrung und der individuelle Krankheitsverlauf entscheidend sind.
Die Geschichte von Sue und Ken Bell verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen viele Familien stehen, die mit Alzheimer konfrontiert sind. Während neue Medikamente wie Leqembi Hoffnung bieten, bleibt die Suche nach einer Heilung eine der größten Aufgaben der medizinischen Forschung.
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