BRÜSSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union steht vor einem Wandel, der auf Innovationen statt auf Umverteilung setzt. Landwirtschaftsminister Till Backhaus betont die Notwendigkeit, technologische Fortschritte stärker zu fördern, um eine effizientere und nachhaltigere Landwirtschaft zu gewährleisten.
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Die Europäische Union plant, ihre Agrarpolitik grundlegend zu überarbeiten, um den Fokus verstärkt auf technologische Innovationen zu legen. Dies soll nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft verbessern. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, hebt hervor, dass insbesondere Künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle in dieser Transformation spielen könnte. Die Förderung von Innovationen soll sicherstellen, dass leistungsstarke Betriebe nicht benachteiligt werden, während gleichzeitig alle Betriebe angemessene Basiszahlungen erhalten.
Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Umverteilung der Agrarfördermittel. Mecklenburg-Vorpommern lehnt eine Förderung ab, die sich ausschließlich an der Bedürftigkeit orientiert, und spricht sich gegen die Benachteiligung wirtschaftlich effizienter Betriebe aus. Diese sollen unabhängig von ihrer Größe überlebensfähig bleiben, ohne durch eine einseitige Mittelverteilung beeinträchtigt zu werden. Dies ist besonders wichtig, da in Mecklenburg-Vorpommern rund 4.700 Betriebe eine Fläche von etwa 1,34 Millionen Hektar bewirtschaften.
Derzeit fließen etwa 30 Prozent des EU-Haushalts in die Agrarpolitik, was im Finanzrahmen von 2021 bis 2027 rund 387 Milliarden Euro ausmacht. Oftmals profitieren wenige große Unternehmen überproportional von diesen Mitteln. Die EU-Kommission plant, in den kommenden Monaten ihre Pläne für den Finanzrahmen 2028 bis 2034 zu präsentieren, um eine gerechtere Verteilung der Mittel zu gewährleisten.
Die technologische Innovation, insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, könnte die Landwirtschaft revolutionieren, indem sie präzisere Anbaumethoden ermöglicht und den Ressourceneinsatz optimiert. Dies könnte nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch die Umweltbelastung reduzieren. Experten sind sich einig, dass die Integration neuer Technologien entscheidend für die Zukunft der Landwirtschaft ist.
Die Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik zeigt, dass ein Umdenken erforderlich ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Die Förderung von Innovationen und die gerechte Verteilung der Mittel könnten der Schlüssel zu einer nachhaltigeren und effizienteren Landwirtschaft sein. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die EU-Kommission diese Herausforderungen angehen wird.
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