DÜSSELDORF / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Verpackungsspezialist Gerresheimer steht derzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da sowohl Umsatzprognosen als auch Übernahmegerüchte die Aktie beleben. Trotz einer verhaltenen Umsatzprognose für das kommende Geschäftsjahr, die durch eine schwächelnde Nachfrage aus der Kosmetikbranche beeinflusst wird, gibt es positive Signale für die Zukunft.
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Gerresheimer, ein führender Anbieter von Verpackungslösungen, hat kürzlich seine Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr 2024/25 veröffentlicht. Diese Prognosen sind von einer schwachen Nachfrage aus der Kosmetikbranche geprägt, was das Wachstum des Unternehmens bremst. Dennoch zeigt sich das Unternehmen optimistisch, da der Ebitda um 3,7 Prozent gestiegen ist und die Dividende stabil bleibt.
Ein wesentlicher Faktor, der die Aufmerksamkeit der Investoren auf Gerresheimer lenkt, sind die Spekulationen über eine mögliche Übernahme. Diese Gerüchte haben den Aktienkurs des Unternehmens belebt, obwohl die Ergebnisse gemischt ausfielen. Gerresheimer hat kürzlich die Übernahme von Bormioli Pharma aus Italien abgeschlossen, was den mittelfristigen Wachstumsausblick des Unternehmens beeinflusst hat.
Das Unternehmen plant eine Reorganisation seines Behälterglasgeschäfts und erwartet für das Geschäftsjahr 2024/25 ein Umsatzwachstum zwischen drei und fünf Prozent, bereinigt um Währungseffekte. Trotz rückläufiger Erlöse im Spritzengeschäft im ersten Quartal wird ein belebender Umschlag im späteren Jahresverlauf erwartet. Langfristig rechnet Gerresheimer mit einem jährlichen Wachstum von acht bis zehn Prozent.
Die Umsätze in der Sparte Primary Packaging Glass stagnierten zuletzt, während die Sparte Drug Delivery Systems dank der Nachfrage nach Inhalatoren und Injektionspens bemerkenswerte Erfolge erzielte. Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um 3,7 Prozent auf 419,4 Millionen Euro, was einer verbesserten Marge von 20,6 Prozent entspricht. Diese soll zukünftig auf rund 22 Prozent steigen.
Der Reingewinn sank hingegen leicht auf knapp 110 Millionen Euro, bedingt durch gestiegene Zinsaufwendungen. Trotz dieser Entwicklung soll die Dividende unverändert 1,25 Euro je Aktie betragen. Analysten wie David Adlington von JPMorgan weisen darauf hin, dass die gemischten Ergebnisse und der insgesamt verhaltene Ausblick die Markterwartungen an Gerresheimer dämpfen könnten.
Die Möglichkeit einer Unternehmensübernahme sorgt für zusätzliche Spannung. Bereits vor drei Wochen bestätigte Gerresheimer entsprechende Gespräche in einem frühen Stadium, jedoch ohne neue Entwicklungen. Spekulationen über eine mögliche Aufspaltung der unterschiedlichen Geschäftsbereiche, von Kosmetikverpackungen bis zu komplexen Medikamentensystemen, heizen die Phantasie weiter an.
Nach Bekanntwerden der Übernahmegespräche erholte sich der Aktienkurs merklich und stieg um ein halbes Prozent auf 80,65 Euro, trotz eines kürzlichen, massiven Kursverfalls. Für zusätzlichen Unmut sorgten im Dezember enttäuschende Ergebnisse aus Novo Nordisks Studien zu CagriSema, die die Erwartungen in Gerresheimers Produktsparte Doppelkammerspritzen belasteten. Analysten passten daraufhin ihre Erwartungen entsprechend an.
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