SYDNEY / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein schwerwiegender Hackerangriff auf Genea, einen der größten Anbieter von Fruchtbarkeitsbehandlungen in Australien, hat zur Veröffentlichung sensibler Patientendaten geführt.
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Genea, ein führender Anbieter von Fruchtbarkeitsbehandlungen in Australien, sieht sich mit einem massiven Datenleck konfrontiert, nachdem Hacker eine Vielzahl sensibler Patientendaten veröffentlicht haben. Der Angriff, der von der Termite-Ransomware-Gruppe durchgeführt wurde, hat erhebliche Sicherheitslücken im System des Unternehmens offengelegt.
In einer Stellungnahme erklärte Genea-CEO Tim Yeoh, dass das Unternehmen letzte Woche einen Cyberangriff erlitten habe, bei dem potenziell sensible Patientendaten kompromittiert wurden. Die Hacker sollen Daten aus der Citrix-Umgebung von Genea entwendet haben, wobei etwa 940 GB an Informationen betroffen sind.
Die veröffentlichten Daten umfassen unter anderem staatlich ausgestellte Ausweisdokumente und sensible medizinische Aufzeichnungen. Genea hat inzwischen eine gerichtliche Verfügung erwirkt, um die weitere Verbreitung der gestohlenen Daten zu verhindern. Dennoch bleibt unklar, in welchem Umfang die Daten bereits veröffentlicht wurden.
Besonders besorgniserregend ist, dass das Patient Management System von Genea kompromittiert wurde. Dieses System enthält wichtige Informationen wie Kontaktdaten, Medicare-Kartennummern, Krankenversicherungsdetails, medizinische Vorgeschichten, Testergebnisse und Medikation der Patienten. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass finanzielle Informationen wie Kreditkartendaten betroffen sind.
Genea hat begonnen, sowohl aktuelle als auch ehemalige Patienten über den Vorfall zu informieren. Die genaue Anzahl der betroffenen Personen ist derzeit noch unklar. Der Vorfall hat auch Auswirkungen auf die digitalen Dienste des Unternehmens, da die MyGenea-App, die Patienten zur Verfolgung ihres Zyklus und zur Einsicht in Fruchtbarkeitsdaten nutzen, offline genommen wurde.
Die Sicherheitslücke bei Genea wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Bedrohungen durch Cyberangriffe im Gesundheitssektor. Experten warnen davor, dass solche Angriffe nicht nur die Privatsphäre der Patienten gefährden, sondern auch das Vertrauen in digitale Gesundheitslösungen untergraben könnten.
In der Zwischenzeit arbeitet Genea daran, seine Systeme sicher wiederherzustellen und die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Der Vorfall verdeutlicht die Notwendigkeit robusterer Sicherheitsprotokolle und einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleistern und Cybersicherheitsexperten.
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