TEL AVIV / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine kürzlich aufgedeckte Sicherheitslücke zeigt, dass Daten, die nur kurzzeitig öffentlich auf GitHub verfügbar waren, weiterhin über Microsofts Copilot zugänglich sind, selbst nachdem sie privat gemacht wurden.
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Die Entdeckung, dass Daten, die nur für einen kurzen Zeitraum öffentlich zugänglich waren, weiterhin über Microsofts Copilot abgerufen werden können, hat in der Tech-Community für Aufsehen gesorgt. Diese Sicherheitslücke betrifft Tausende von GitHub-Repositories, die von einigen der größten Unternehmen der Welt stammen, darunter auch Microsoft selbst. Die israelische Cybersicherheitsfirma Lasso hat diese Schwachstelle aufgedeckt und warnt vor den potenziellen Risiken, die mit der Nutzung von generativen KI-Tools verbunden sind.
Ophir Dror, Mitbegründer von Lasso, erklärte, dass Inhalte aus dem eigenen GitHub-Repository des Unternehmens in Copilot auftauchten, weil sie von Microsofts Suchmaschine Bing indexiert und zwischengespeichert wurden. Obwohl das Repository inzwischen privat ist und auf GitHub nicht mehr zugänglich, kann Copilot die Daten weiterhin abrufen, wenn die richtigen Fragen gestellt werden. Dies zeigt, dass selbst kurzzeitige öffentliche Verfügbarkeiten langfristige Auswirkungen haben können.
Die Untersuchung von Lasso ergab, dass über 20.000 GitHub-Repositories, die irgendwann im Jahr 2024 öffentlich waren und inzwischen gelöscht oder privat gestellt wurden, weiterhin über Copilot zugänglich sind. Diese Repositories gehören zu mehr als 16.000 Organisationen, darunter Amazon Web Services, Google, IBM, PayPal, Tencent und Microsoft. Besonders besorgniserregend ist, dass sensible Unternehmensdaten, Zugangsschlüssel und Token über Copilot abgerufen werden können.
Ein besonders brisantes Beispiel ist ein Repository, das ein Tool zur Erstellung schädlicher KI-Bilder mit Microsofts Cloud-Dienst enthielt. Obwohl Microsoft das Repository inzwischen gelöscht hat, konnte Lasso die Inhalte über Copilot wiederherstellen. Diese Entdeckung unterstreicht die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen zu überdenken und die Risiken von KI-gestützten Tools zu minimieren.
Lasso hat alle betroffenen Unternehmen kontaktiert und empfohlen, kompromittierte Schlüssel zu rotieren oder zu widerrufen. Trotz der Schwere der Entdeckung stuft Microsoft das Problem als “niedriges Risiko” ein und hat die Verlinkung von Bing-Caches in den Suchergebnissen eingestellt. Dennoch bleibt die Frage offen, wie effektiv diese Maßnahmen sind, da Copilot weiterhin auf die zwischengespeicherten Daten zugreifen kann.
Diese Situation wirft Fragen zur Datensicherheit und zum Umgang mit KI-Tools auf. Unternehmen müssen sich der Risiken bewusst sein und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Daten zu schützen. Die Diskussion um die Sicherheit von KI-Tools wird sicherlich weitergehen, da immer mehr Unternehmen auf diese Technologien setzen.
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