MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein seltenes und faszinierendes Himmelsereignis zieht derzeit die Blicke von Astronomen und Himmelsbeobachtern weltweit auf sich: Eine vollständige Planetenparade, bei der alle sieben sichtbaren Planeten des Sonnensystems in einer Linie am Himmel stehen, ist zu beobachten.
Die Planetenparade, die derzeit am Nachthimmel zu sehen ist, bietet ein beeindruckendes Schauspiel, das nur alle paar Jahrzehnte vorkommt. Während Planetenparaden mit vier oder fünf Planeten relativ häufig sind, ist die Aufreihung von sieben Planeten eine Seltenheit, die das letzte Mal vor 45 Jahren in dieser Form zu beobachten war. Diese Konstellation umfasst Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, wobei die letzten beiden nur mit einem Teleskop sichtbar sind.
Die Planeten unseres Sonnensystems bewegen sich auf unterschiedlichen Bahnen um die Sonne, was bedeutet, dass sie nur selten aus der Perspektive der Erde in einer Linie stehen. Diese seltene Ausrichtung, bei der die Planeten in einem weiten Bogen am Himmel erscheinen, wird als Planetenparade bezeichnet. Wenn Sonne, Erde und die Planeten exakt in einer Linie stehen, spricht man von einer Planetenkonjunktion, die jedoch noch seltener ist.
Für Himmelsbeobachter ist die aktuelle Planetenparade besonders gut am frühen Abend zu sehen, wenn der Blick nach Süden und Westen frei ist. Merkur und Saturn sind tief im Westen zu finden und verschwinden kurz nach Sonnenuntergang hinter dem Horizont. Venus hingegen leuchtet als heller Abendstern und ist länger sichtbar. Zwischen Merkur und Venus kann Neptun mit einem Teleskop entdeckt werden, während Jupiter und Mars weiter südlich am Himmel stehen.
Die Frage, ob eine solche Planetenparade über das visuelle Spektakel hinaus physikalische Auswirkungen hat, beschäftigt Wissenschaftler seit langem. Während Esoteriker und Astrologen oft von bedeutenden Einflüssen sprechen, sind die tatsächlichen gravitativen Effekte minimal. Die Schwerkraft der Planeten wirkt zwar in eine Richtung, doch der Effekt ist so gering, dass er kaum messbar ist.
Einige Forscher haben jedoch Hinweise darauf gefunden, dass selbst diese geringen Kräfte ausreichen könnten, um die Aktivität der Sonne zu beeinflussen. Studien legen nahe, dass planetare Gezeitenkräfte als winzige Taktgeber fungieren und den solaren Dynamo beeinflussen könnten. Dies könnte erklären, warum der Zyklus der Sonnenaktivität etwa alle elf Jahre auftritt, was mit der Konjunktion von Venus, Erde und Jupiter zusammenfällt.
Die nächste Gelegenheit, eine so vollständige Planetenparade zu beobachten, wird erst im Jahr 2040 sein. Bis dahin bleibt die aktuelle Konstellation ein Highlight für Astronomen und Himmelsbeobachter weltweit, die die Gelegenheit nutzen, dieses seltene Ereignis zu dokumentieren und zu analysieren.
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