MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Nachfrage nach NVIDIAs H20-Chips in China hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen, was auf die Integration der KI-Modelle des Startups DeepSeek zurückzuführen ist. Diese Entwicklung könnte weitreichende Auswirkungen auf den Markt für Künstliche Intelligenz haben.
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Die Nachfrage nach NVIDIAs H20-Chips in China hat in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Diese Entwicklung ist eng mit der Integration der KI-Modelle des chinesischen Startups DeepSeek verbunden, die bei großen Technologiekonzernen wie Alibaba, ByteDance und Tencent auf großes Interesse stoßen. Diese Unternehmen haben ihre Bestellungen für die leistungsstarken KI-Beschleuniger deutlich erhöht, um die DeepSeek-Modelle in ihre Produkte und Dienste zu integrieren.
Seit Anfang des Jahres ist die Nachfrage nach den kostengünstigen KI-Modellen von DeepSeek stark gestiegen. Dies hat sich positiv auf NVIDIA ausgewirkt, da die H20-Chips die leistungsfähigsten KI-Beschleuniger sind, die das Unternehmen nach China exportieren darf. Die Chips basieren auf der Hopper-Architektur und sind speziell an die Exportbeschränkungen der USA angepasst.
Interessanterweise haben chinesische Unternehmen zunächst die Export-Chips von NVIDIA verschmäht. Doch mit dem Aufstieg von DeepSeek hat sich die Einstellung geändert. Laut Branchenberichten haben Unternehmen wie Tencent, Alibaba und ByteDance ihre Bestellungen für den H20-Chip erheblich erhöht. Diese Chips werden nicht nur für eigene Produkte verwendet, sondern auch über Cloud-Dienste anderen Firmen in China zur Verfügung gestellt.
Auch kleinere Unternehmen in Branchen wie Gesundheitswesen und Bildung zeigen Interesse an KI-Servern, die mit NVIDIAs H20 und DeepSeek-Modellen ausgestattet sind. Dies markiert einen Wandel, da zuvor hauptsächlich größere Finanz- und Telekommunikationsunternehmen solche Server für Künstliche Intelligenz angeschafft haben.
Die neue US-Regierung könnte jedoch den Export der H20-Chips nach China weiter einschränken. Strengere Exportbeschränkungen wurden bereits intern diskutiert, um zu verhindern, dass leistungsfähige KI-Beschleuniger für die Aufrüstung des chinesischen Militärs genutzt werden. Dies könnte neben der Integration von DeepSeek ein weiterer Grund für die erhöhte Nachfrage nach H20-Chips sein.
Die chinesischen Konzerne haben sich bisher nicht zu den Berichten geäußert, hatten jedoch zuvor Pläne angekündigt, KI-Modelle von DeepSeek zu integrieren. So plant Tencent, die Technologie in die weit verbreitete WeChat-App einzubauen, die in China nicht nur für den Nachrichtenaustausch, sondern auch für Zahlungsverkehr genutzt wird.
Marktbeobachter schätzen, dass NVIDIA im letzten Jahr rund eine Million H20-Chips ausgeliefert hat, was einen Umsatz von mehr als 12 Milliarden US-Dollar generiert hätte. Dies zeigt die Bedeutung des chinesischen Marktes für NVIDIA, auch wenn die chinesischen Konzerne zusammen auf weniger als eine halbe Million gekaufter KI-Chips kommen.
NVIDIA hat auf Nachfrage keine konkreten Zahlen zu den China-Exporten genannt, erklärte jedoch, dass sich die eigenen Produkte aufgrund ihrer Leistung in einem hart umkämpften Umfeld durchgesetzt hätten. Die neuen Geschäftszahlen des Unternehmens könnten weitere Einblicke in die Auswirkungen auf den Umsatz geben.
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