SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Anthropic, ein führender Anbieter im Bereich der Künstlichen Intelligenz, hat mit seiner Claude-Modellreihe bedeutende Fortschritte erzielt. Diese Modelle, benannt nach literarischen Kunstwerken, bieten eine Vielzahl von Funktionen, die von der Bildunterschriftenerstellung bis zur Lösung von mathematischen und programmiertechnischen Herausforderungen reichen.
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Anthropic hat sich mit seiner Claude-Modellreihe als einer der bedeutendsten Akteure im Bereich der generativen KI etabliert. Die Modelle, die nach literarischen Kunstwerken wie Haiku, Sonett und Opus benannt sind, bieten eine breite Palette an Funktionen, die von der Erstellung von Bildunterschriften bis hin zur Lösung komplexer mathematischer und programmiertechnischer Aufgaben reichen. Besonders hervorzuheben ist das Claude 3.7 Sonnet, das als hybrides KI-Modell sowohl Echtzeitantworten als auch durchdachte, überlegte Antworten liefern kann.
Das Claude 3.7 Sonnet ist derzeit das Flaggschiffmodell von Anthropic und zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, komplexe Anfragen zu verstehen und zu verarbeiten. Nutzer können die Denkfähigkeiten des Modells aktivieren, wodurch es in der Lage ist, Anfragen in kleinere Teile zu zerlegen und seine Antworten zu überprüfen, bevor es sie ausgibt. Diese Fähigkeit zur ‘Reasoning’ ist ein bedeutender Schritt in der KI-Entwicklung, da traditionelle Methoden zur Leistungssteigerung von KI-Modellen an ihre Grenzen stoßen.
Im Gegensatz dazu ist das Claude 3 Opus, obwohl es das größte und teuerste Modell ist, derzeit das am wenigsten leistungsfähige Modell der Claude-Reihe. Dies wird sich jedoch voraussichtlich ändern, sobald Anthropic eine aktualisierte Version von Opus veröffentlicht. Das Claude 3.5 Haiku hingegen, ein leichtgewichtiges Modell, übertrifft das Claude 3 Opus in mehreren Benchmarks, kann jedoch keine Bilder analysieren wie die anderen Modelle.
Alle Claude-Modelle verfügen über ein standardmäßiges Kontextfenster von 200.000 Tokens, was etwa 150.000 Wörtern oder einem 600-seitigen Roman entspricht. Diese Modelle können mehrstufige Anweisungen befolgen, Werkzeuge wie Aktienkurstracker verwenden und strukturierte Ausgaben in Formaten wie JSON erzeugen. Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen generativen KI-Modellen besteht darin, dass die Claude-Modelle keinen Zugang zum Internet haben und daher nicht besonders gut darin sind, Fragen zu aktuellen Ereignissen zu beantworten.
Die Preisgestaltung der Claude-Modelle variiert je nach Modell und Nutzung. Claude 3.5 Haiku kostet 80 Cent pro Million Eingabetokens, während Claude 3.7 Sonnet 3 Dollar pro Million Eingabetokens kostet. Claude 3 Opus ist mit 15 Dollar pro Million Eingabetokens das teuerste Modell. Anthropic bietet zudem Funktionen wie Prompt-Caching und Batching an, um zusätzliche Einsparungen bei der Laufzeit zu erzielen.
Für Unternehmen, die eine tiefere Integration und Analyse ihrer eigenen Daten wünschen, bietet Anthropic das Claude Enterprise an. Diese Version ermöglicht es Unternehmen, proprietäre Daten in Claude hochzuladen, um diese zu analysieren und Fragen dazu zu beantworten. Claude Enterprise bietet auch eine größere Kontextfenstergröße von 500.000 Tokens und eine GitHub-Integration für Engineering-Teams.
Wie bei allen generativen KI-Modellen gibt es auch bei den Claude-Modellen Risiken. Sie neigen dazu, bei der Zusammenfassung oder Beantwortung von Fragen Fehler zu machen, da sie manchmal ‘halluzinieren’. Zudem sind sie auf öffentlich zugängliche Webdaten trainiert, die möglicherweise urheberrechtlich geschützt sind. Anthropic bietet zwar Richtlinien zum Schutz bestimmter Kunden vor rechtlichen Auseinandersetzungen, löst jedoch nicht das ethische Dilemma der Nutzung von Modellen, die auf Daten ohne Erlaubnis trainiert wurden.
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