LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass bereits eine geringe Menge an intensiver körperlicher Aktivität das Risiko, an Demenz zu erkranken, erheblich senken kann. Diese Entdeckung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitsstrategien älterer Menschen haben.
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Die Bedeutung von körperlicher Aktivität für die allgemeine Gesundheit ist unbestritten, doch eine neue Studie hebt besonders hervor, wie sich Bewegung auf die Gehirngesundheit auswirken kann. Forscher haben herausgefunden, dass bereits 35 Minuten moderater bis intensiver körperlicher Aktivität pro Woche das Risiko, an Demenz zu erkranken, um bis zu 41 Prozent senken können. Diese Erkenntnis ist besonders relevant, da die Zahl der Demenzfälle weltweit zunimmt und effektive Präventionsstrategien dringend benötigt werden. Die Studie, die im Journal of the American Medical Directors Association veröffentlicht wurde, analysierte Daten von fast 90.000 Erwachsenen im Vereinigten Königreich, die zwischen 2013 und 2015 Aktivitätstracker trugen. Die Teilnehmer waren überwiegend über 50 Jahre alt, und während des Studienzeitraums wurden 735 von ihnen mit Demenz diagnostiziert. Die Forscher stellten fest, dass jede zusätzliche halbe Stunde moderater bis intensiver körperlicher Aktivität das Demenzrisiko um weitere vier Prozent senkte. Dies zeigt, dass auch kleine Mengen an Bewegung einen großen Unterschied machen können. Die Mechanismen, durch die Bewegung das Demenzrisiko senkt, sind vielfältig. Zum einen verbessert körperliche Aktivität die Durchblutung des Gehirns und unterstützt so die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zudem fördern Muskelkontraktionen die Ausschüttung von Proteinen und Hormonen, die die Gehirnfunktion und -konnektivität verbessern können. Ein weiterer Vorteil von Bewegung ist die Reduzierung von oxidativem Stress und Entzündungen, was ebenfalls zur Erhaltung der kognitiven Gesundheit beiträgt. Experten betonen, dass es nicht unbedingt darauf ankommt, welche Art von Bewegung man wählt, sondern dass man regelmäßig aktiv bleibt. Ob Laufen, Radfahren oder Tanzen – jede Form der Bewegung, die den Herzschlag erhöht, kann von Vorteil sein. Neben körperlicher Aktivität gibt es weitere Faktoren, die das Demenzrisiko beeinflussen können. Dazu gehören der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, das Management von Diabetes und Bluthochdruck sowie der Schutz vor Kopfverletzungen. Auch soziale Interaktion und geistige Aktivitäten wie das Erlernen neuer Fähigkeiten können helfen, das Risiko zu senken. Diese Studie unterstreicht die Bedeutung eines aktiven Lebensstils für die Erhaltung der Gehirngesundheit im Alter. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und der damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem könnte regelmäßige Bewegung eine einfache und kostengünstige Maßnahme sein, um die Lebensqualität im Alter zu verbessern.
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