MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In Deutschland sinkt die Zahl der Steuerprozesse kontinuierlich, was auf den verstärkten Einsatz digitaler Prüfverfahren zurückzuführen ist.
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Die Zahl der Steuerprozesse in Deutschland nimmt seit Jahren ab, und dieser Trend setzt sich auch 2024 fort. Der Bundesfinanzhof (BFH) in München verzeichnete im vergangenen Jahr 1.744 Verfahren, während es 2023 noch 1.816 und 2022 sogar 1.958 waren. Der Höchststand wurde 1990 mit fast 4.000 Verfahren erreicht, was zeigt, dass die aktuelle Zahl weniger als die Hälfte davon beträgt. Diese Entwicklung wird von BFH-Präsident Hans-Josef Thesling als Rückgang der Klageneigung beschrieben. Ein wesentlicher Faktor für diesen Rückgang ist die zunehmende Automatisierung bei der Prüfung von Steuererklärungen. Durch den Einsatz eines sogenannten Risikomanagementsystems werden Steuererklärungen computergesteuert gewichtet und geprüft, was zu einer deutlichen Reduzierung der Einspruchsverfahren führt. Diese digitale Transformation in der Steuerverwaltung hat nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die Notwendigkeit für gerichtliche Auseinandersetzungen verringert. Neben dem Steuerrecht sind auch in anderen Bereichen der Gerichtsbarkeit rückläufige Klagezahlen zu beobachten, mit Ausnahme der Strafjustiz, die von diesem Trend unberührt bleibt. Die Digitalisierung der Steuerprüfung ist Teil eines umfassenderen Trends zur Automatisierung und Effizienzsteigerung in der öffentlichen Verwaltung. Durch den Einsatz moderner Technologien können Prozesse beschleunigt und Ressourcen effizienter genutzt werden. Dies führt nicht nur zu einer Entlastung der Gerichte, sondern auch zu einer schnelleren Bearbeitung von Steuerangelegenheiten für die Bürgerinnen und Bürger. Experten sehen in der digitalen Transformation der Steuerverwaltung einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des öffentlichen Sektors. Die Automatisierung ermöglicht es, menschliche Fehler zu reduzieren und die Transparenz zu erhöhen. Gleichzeitig stellt sie jedoch auch neue Herausforderungen an den Datenschutz und die IT-Sicherheit, die es zu bewältigen gilt. In Zukunft könnte die Digitalisierung der Steuerverwaltung weiter voranschreiten, indem noch mehr Prozesse automatisiert und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Dies könnte nicht nur die Effizienz weiter steigern, sondern auch die Genauigkeit und Fairness der Steuerprüfung verbessern. Insgesamt zeigt der Rückgang der Steuerprozesse in Deutschland, wie digitale Technologien die Art und Weise verändern, wie staatliche Dienstleistungen erbracht werden. Während die Automatisierung viele Vorteile bietet, bleibt es wichtig, die Balance zwischen Effizienz und Datenschutz zu wahren.
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