BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Trotz eines nominalen Umsatzrückgangs von 1,0 Prozent im Jahr 2023 konnte das deutsche Bauhauptgewerbe durch öffentliche Aufträge und staatliche Investitionen in Infrastrukturprojekte gestärkt werden.
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Das deutsche Bauhauptgewerbe steht im Jahr 2023 vor einer paradoxen Situation: Während die nominalen Umsätze um 1,0 Prozent zurückgingen, profitierten die Unternehmen dennoch erheblich von öffentlichen Aufträgen. Diese Aufträge, insbesondere im Tiefbau, haben entscheidend dazu beigetragen, die Konjunktur zu stützen. Der Tiefbau verzeichnete einen bemerkenswerten Zuwachs von 5,7 Prozent, was vor allem auf staatliche Investitionen in die Sanierung von Autobahnen, Brücken und Tunneln sowie den Ausbau der Stromnetze zurückzuführen ist.
Im Gegensatz dazu blieb der Wohnungsbau hinter den Erwartungen zurück. Dies zeigt, dass trotz der positiven Impulse im Tiefbau nicht alle Bereiche des Baugewerbes gleichermaßen profitieren konnten. Der Hochbau musste sogar einen Rückgang von 4,0 Prozent hinnehmen. Diese Entwicklung verdeutlicht die Notwendigkeit stabiler und investitionsfreundlicher Rahmenbedingungen, wie sie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) von der künftigen Bundesregierung fordert.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, betont die Bedeutung verlässlicher Förderstrategien für Neubauten und Sanierungen. Er warnt jedoch davor, die energiebezogenen Vorschriften restriktiver zu gestalten, da dies die Bauwirtschaft zusätzlich belasten könnte. Die Herausforderungen im Wohnungsbau erfordern daher eine gezielte politische Unterstützung, um die Nachfrage zu beleben und die Bauaktivitäten zu fördern.
Ein nominales Umsatzwachstum auf einen Rekordwert von 114,8 Milliarden Euro, ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist vor allem auf gestiegene Preise zurückzuführen. Preisbereinigt hingegen verzeichnete der Sektor einen Umsatzrückgang um 1,0 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern und verdeutlichen die Diskrepanz zwischen nominalem und realem Wachstum.
Erstmals seit 2009 wurde im Jahr 2024 ein Beschäftigungsrückgang registriert, mit einer Reduktion von rund 12.000 Stellen auf 916.300 Beschäftigte. Der ZDB schätzt den gesamten, inklusive kleinerer Betriebe, nominalen Umsatz auf etwa 163 Milliarden Euro, wobei das reale Geschäft um etwa 1,5 Prozent schrumpfte. Auch der Dezember brachte keine Wende, da die Aufträge nach einem vergleichsweise starken November um 7,7 Prozent zurückgingen, dennoch lagen sie real um 0,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
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