BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die deutsche Wirtschaft steht vor einer Herausforderung: Das Vertrauen in die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ist stark gesunken. Unternehmen fordern von der neuen Regierung dringend Maßnahmen zur Entbürokratisierung und zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und das Vertrauen wiederherzustellen.
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Die deutsche Wirtschaft sieht sich mit einer zunehmenden Bürokratisierung konfrontiert, die das Vertrauen in die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erheblich beeinträchtigt hat. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bewerten 89 Prozent der Unternehmen die derzeitigen Bedingungen als verschlechtert. Diese Entwicklung hat die Forderungen nach einer umfassenden Entbürokratisierung und schnelleren Genehmigungsverfahren verstärkt.
Peter Adrian, Präsident der DIHK, betont die Dringlichkeit, das Vertrauen der Unternehmen in die Politik wiederherzustellen. Er fordert von der neuen Bundesregierung, wirtschaftsfreundliche Maßnahmen zu priorisieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern. Insbesondere die Rücknahme von Regelungen, die während der Ampel-Koalition eingeführt wurden, wird als notwendig erachtet.
Ein potenzieller Kanzler Friedrich Merz von der CDU könnte hier eine entscheidende Rolle spielen. Adrian schlägt vor, dass Merz in einem 100-Tage-Programm Initiativen einführt, die entscheidende Impulse für die Wirtschaft setzen könnten. Dazu gehört auch die Rücknahme des Gebäudeenergie- und des Energieeffizienzgesetzes auf den Stand vor der Ampel-Koalition.
Die Umfrage des DIHK zeigt, dass 95 Prozent der Unternehmen den Abbau von Bürokratie als höchste Priorität ansehen. Auch die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen werden als dringend notwendig erachtet. Diese Maßnahmen könnten dazu beitragen, die wirtschaftliche Dynamik zu fördern und das Vertrauen der Unternehmen in die Politik wiederherzustellen.
Die hohen Energiekosten und die komplexen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen werden von den Unternehmen als besonders kritisch angesehen. Die DIHK prognostiziert für 2025 das dritte Jahr der Rezession in Folge, was die Dringlichkeit der geforderten Reformen unterstreicht. Eine stabile und wirtschaftsfreundliche Regierung könnte hier entscheidende Weichen für die Zukunft stellen.
Insgesamt zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft auf eine neue Regierung hofft, die die Herausforderungen der Bürokratie und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ernst nimmt. Die Forderungen nach einer Entbürokratisierung und schnelleren Genehmigungsverfahren sind klar formuliert und könnten entscheidend dazu beitragen, das Vertrauen der Unternehmen in die Politik wiederherzustellen.
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