FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Deutsche Bundesbank hat im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 19,2 Milliarden Euro verzeichnet, den höchsten in ihrer Geschichte. Dies ist das erste Mal seit 1979, dass die Bundesbank rote Zahlen schreibt. Der Verlust ist eine Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die die Zinsen im Euroraum angehoben hatte, um die Inflation zu bekämpfen.
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Die Deutsche Bundesbank hat im vergangenen Jahr einen Verlust von rund 19,2 Milliarden Euro verzeichnet, was den höchsten Verlust in ihrer Geschichte darstellt. Dies ist das erste Mal seit 1979, dass die Bundesbank rote Zahlen schreibt. Der Verlust ist eine direkte Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die die Zinsen im Euroraum angehoben hatte, um die Inflation zu bekämpfen.
Die Zinserhöhungen der EZB führten zu steigenden Zinsausgaben aufseiten der Notenbanken, während die Zinseinnahmen nicht im gleichen Maße anstiegen. Dies belastete die Bilanz der Bundesbank erheblich. Viele der langlaufenden Wertpapiere, die die Euro-Notenbanken im Rahmen der gemeinsamen Geldpolitik erworben hatten, werfen vergleichsweise niedrige Zinsen ab, was die Situation weiter verschärfte.
Bundesbank-Präsident Joachim Nagel äußerte sich dennoch zuversichtlich, dass der Höhepunkt der jährlichen Belastungen überschritten sei. Er betonte, dass die Bundesbank in den kommenden Jahren keine Gewinne ausschütten werde, plant jedoch, die Verluste mit zukünftigen Gewinnen auszugleichen. Die Bundesbank konnte im Jahr 2023 nur knapp einen Verlust vermeiden, indem sie auf milliardenschwere Rückstellungen zurückgriff.
Die Europäische Zentralbank selbst vermeldete für 2024 das zweite Verlustjahr in Folge und das höchste Minus in ihrer Geschichte mit gut 7,9 Milliarden Euro. Die übliche Gewinnausschüttung der EZB, unter anderem an die Bundesbank, fiel somit erneut aus. Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Mauderer betonte die Solidität der Bundesbank-Bilanz und verwies auf die gestiegenen Goldreserven, die aufgrund des gestiegenen Goldpreises deutlich wertvoller geworden sind.
Das Hauptziel der Notenbanken ist es, stabile Preise und somit eine stabile Währung im Euroraum zu gewährleisten. Die EZB strebt eine mittelfristige Inflationsrate von 2,0 Prozent an. EZB-Präsidentin Christine Lagarde zeigte sich zuversichtlich, dass diese Marke im laufenden Jahr erreicht werden wird. Auch Bundesbank-Präsident Nagel ist optimistisch, dass Deutschland bis 2026 zur Zwei-Prozent-Marke zurückkehren wird.
Für den Bundesfinanzminister bedeutet dies, dass es erneut keine Überweisung aus Frankfurt geben wird. In den vergangenen Jahren hatte das Bundesfinanzministerium traditionell einen Bundesbankgewinn in Höhe von 2,5 Milliarden Euro eingeplant. Der letzte Bilanzverlust der Bundesbank liegt 45 Jahre zurück, als sie 1979 ein Minus von umgerechnet gut 2,9 Milliarden Euro auswies.
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