HEIDELBERG / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Trotz eines Rückgangs des Nettogewinns zeigt sich Heidelberg Materials optimistisch für die Zukunft. Das Unternehmen setzt verstärkt auf nachhaltige Baustoffe und CO2-Reduktion, um den Herausforderungen der Branche zu begegnen.
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Heidelberg Materials, einer der weltweit führenden Baustoffhersteller, blickt trotz eines Rückgangs des Nettogewinns auf 1,8 Milliarden Euro optimistisch in die Zukunft. Das Unternehmen plant, sein operatives Ergebnis im Jahr 2024 auf eine Spanne zwischen 3,25 und 3,55 Milliarden Euro zu steigern. Diese positive Prognose basiert auf einer strategischen Neuausrichtung hin zu CO2-reduzierten Produkten und verstärktem Baustoffrecycling.
Der Konzern hat in den letzten Jahren seine Produktionskapazitäten angepasst, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Besonders in Europa, wo der Zementabsatz rückläufig ist, wurden Maßnahmen ergriffen, um die Effizienz zu steigern und die Umweltbelastung zu reduzieren. So wurde die Klinkerproduktion in Hannover und Añorga eingestellt, und weitere Werksschließungen in Frankreich sind bis 2025 geplant.
Dominik von Achten, der CEO von Heidelberg Materials, betont die Bedeutung einer geschickten geografischen Aufstellung und eines effizienten Kosten- und Preismanagements. Diese Faktoren haben dem Unternehmen geholfen, Nachfragerückgänge in bestimmten Regionen auszugleichen. Trotz der Volatilität im Bausektor in einigen Teilen der Welt stabilisieren sich die Kernmärkte, was zu einem erwarteten Wachstum des operativen Ergebnisses führt.
Im vergangenen Jahr stagnierte der Umsatz des Unternehmens bei rund 21,2 Milliarden Euro, obwohl die Absatzmengen zurückgingen. In Nordamerika konnte dank strategischer Zukäufe ein Umsatzanstieg verzeichnet werden, während die Erlöse in Europa und Asien-Pazifik zurückgingen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, was unter anderem durch ein Sparprogramm begünstigt wurde.
Analysten hatten diese Entwicklung weitgehend vorhergesehen. JPMorgan-Analystin Elodie Rall weist darauf hin, dass der Analystenkonsens für Heidelberg Materials bereits am oberen Ende der prognostizierten Spannbreite für 2025 liegt, was auf eine vorsichtige Prognose hindeutet. Der Markt hatte mit einem zehn Prozent höheren Gewinn gerechnet, was zu einem leichten Rückgang des Aktienkurses führte.
Die Ursachen für die Abweichung vom erwarteten Gewinn liegen hauptsächlich in Wertminderungen und Restrukturierungskosten, insbesondere durch Werksschließungen in Europa. Anthony Codling von RBC hebt hervor, dass der Markt mit einem höheren Gewinn gerechnet hatte, was die Zurückhaltung der Aktienmärkte erklärt.
Mit rund 51.000 Mitarbeitern weltweit sieht sich Heidelberg Materials als Marktführer in Deutschland bei Zement, Transportbeton sowie Sand und Kies. Im Bestreben, bis 2050 klimaneutral zu werden, verstärkt das Unternehmen sein Engagement im Baustoffrecycling durch gezielte Übernahmen. Diese Strategie soll nicht nur die Umweltbelastung reduzieren, sondern auch neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.
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