KIEW / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Im ukrainischen Parlament hat eine Resolution zur Unterstützung von Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht die erforderliche Mehrheit erhalten. Dies wirft Fragen zur Geschlossenheit seiner Partei und den möglichen Auswirkungen auf internationale Abkommen auf.
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Die politische Landschaft in der Ukraine zeigt sich derzeit von einer neuen Herausforderung geprägt. Eine Resolution zur Unterstützung von Präsident Wolodymyr Selenskyj scheiterte im Parlament, da sie nicht die notwendige Mehrheit von 226 Stimmen erreichte. Lediglich 218 Abgeordnete stimmten dafür, was die Geschlossenheit innerhalb der Regierungspartei ‘Diener des Volkes’ in Frage stellt.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich 54 registrierte Abgeordnete der Abstimmung enthielten, darunter 38 Mitglieder der Präsidentenpartei. Diese Entwicklung könnte nicht nur die innenpolitische Stabilität gefährden, sondern auch die Fähigkeit der Ukraine, internationale Abkommen zu schließen, beeinträchtigen. Insbesondere ein angestrebtes Friedensabkommen mit Russland oder ein Rohstoffabkommen mit den USA könnten darunter leiden.
Die Resolution sollte symbolisch den Rückhalt für Selenskyj stärken und der russischen Propaganda entgegenwirken, die seine Legitimität infrage stellt. In dem Dokument wurde betont, dass Selenskyj in demokratischen Wahlen gewählt wurde und seine Amtsführung nicht angezweifelt werde. Zudem wird auf Artikel 108 der ukrainischen Verfassung verwiesen, der besagt, dass das Staatsoberhaupt im Amt bleibt, bis ein neuer Präsident gewählt wird.
Obwohl Selenskyjs reguläre Amtszeit bereits im Mai des Vorjahres endete, verhindern das aktuell geltende Kriegsrecht und der fortdauernde Kriegszustand Neuwahlen. Diese Ausnahme entspricht ähnlichen Regelungen, wie sie auch im deutschen Grundgesetz zu finden sind. Die politische Unsicherheit könnte jedoch die internationale Unterstützung für die Ukraine schwächen, da viele Abkommen eine stabile parlamentarische Mehrheit erfordern.
Selenskyj hat bisher mit wechselnden Mehrheiten im Parlament operiert, da die Anwesenheit seiner eigenen Abgeordneten häufig unbeständig ist. Diese Strategie könnte jedoch an ihre Grenzen stoßen, wenn die Unterstützung weiter schwindet. Die Frage bleibt, ob Selenskyj auch in Zukunft auf diese wechselnden Mehrheiten bauen kann, insbesondere angesichts der dreijährigen russischen Invasion und der westlichen Unterstützung, die die Ukraine weiterhin benötigt.
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