LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die britische Regierung hat ihre Pläne zur Regulierung der Künstlichen Intelligenz (KI) verschoben, um sich mit der US-Regierung unter Donald Trump abzustimmen. Dies hat zu einer Verzögerung des lang erwarteten KI-Gesetzes geführt, das ursprünglich vor Weihnachten veröffentlicht werden sollte.
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Die britische Regierung hat ihre Pläne zur Regulierung der Künstlichen Intelligenz (KI) verschoben, um sich mit der US-Regierung unter Donald Trump abzustimmen. Dies hat zu einer Verzögerung des lang erwarteten KI-Gesetzes geführt, das ursprünglich vor Weihnachten veröffentlicht werden sollte. Laut Quellen aus der Labour-Partei wird das Gesetz nun frühestens im Sommer erwartet. Ursprünglich sollte das Gesetz Unternehmen verpflichten, große KI-Modelle wie ChatGPT zur Überprüfung durch das britische AI Security Institute bereitzustellen. Ziel war es, potenzielle Risiken durch fortschrittliche KI-Modelle zu adressieren. Die Wahl von Trump hat jedoch zu einem Umdenken geführt. Ein hochrangiger Labour-Vertreter erklärte, dass das Gesetz derzeit keine Priorität habe und es noch keine konkreten Vorschläge für die Gesetzgebung gebe. Die britische Regierung hat sich entschieden, sich nicht der Pariser Erklärung anzuschließen, die von 66 anderen Ländern unterzeichnet wurde. Dies zeigt eine klare Ausrichtung auf die USA, die unter Trump Pläne zur Regulierung von KI torpediert haben. Die Zukunft des US-amerikanischen AI Safety Institute ist nach dem Rücktritt seines Direktors ungewiss. Die britische Regierung steht zudem unter Druck, da sie plant, KI-Unternehmen die Nutzung von Online-Materialien, einschließlich kreativer Werke, ohne urheberrechtliche Genehmigung zu erlauben. Künstler wie Paul McCartney und Elton John haben sich gegen diesen Schritt ausgesprochen, da er die traditionellen Urheberrechtsgesetze untergraben könnte.
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