MOSKAU / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Russische Bedrohungsakteure haben eine neue Methode entwickelt, um Microsoft 365-Konten zu kompromittieren, indem sie die legitime Microsoft Device Code Authentication ausnutzen.
In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Cyberangriffe immer raffinierter werden, haben russische Bedrohungsakteure eine neue Taktik entwickelt, um Microsoft 365-Konten zu kompromittieren. Diese Methode nutzt die legitime Microsoft Device Code Authentication, um unbemerkt Zugang zu sensiblen Daten zu erhalten. Während diese Art von Angriffen nicht neu ist, zeigt die jüngste Häufung, dass sie von staatlich unterstützten Akteuren bisher selten eingesetzt wurde. Laut Experten von Volexity und Microsoft hat diese Methode eine höhere Erfolgsquote als viele andere Social-Engineering- und Phishing-Angriffe, die in der Vergangenheit durchgeführt wurden. Die Angreifer zielen auf spezifische Organisationen ab, darunter Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie geben sich häufig als Beamte oder Forscher aus und nehmen über soziale Medien oder Messaging-Apps wie Signal Kontakt auf. Der Angriff beginnt oft mit einer Einladung zu einem Microsoft Teams Meeting oder einer anderen scheinbar legitimen Anfrage. Sobald das Opfer den bereitgestellten alphanumerischen Code auf der Microsoft Device Code Authentication-Seite eingibt, erhalten die Angreifer Zugriff auf das Konto. Diese Methode ist besonders tückisch, da die Phishing-E-Mails keine bösartigen Links oder Anhänge enthalten und daher schwer zu erkennen sind. Die Angreifer nutzen den Zugang, um nach sensiblen Informationen zu suchen und diese zu exfiltrieren. Microsoft empfiehlt, die Überwachung von Anmeldeprotokollen zu intensivieren und verdächtige Aktivitäten schnell zu identifizieren. Organisationen können auch Richtlinien einführen, um die Nutzung der Device Code Authentication zu beschränken, sofern sie nicht unbedingt erforderlich ist. Diese Angriffe verdeutlichen die Notwendigkeit, Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen, um der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft einen Schritt voraus zu sein.
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